| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Die Partie war ein typisches Lahofspiel mit vielen Emotionen", berichtete Schacht weiter. Sein Team ging nach 17 Minuten mit 10:8 in Führung. Das 16:14 des Aufsteigers machte Dominik Stoick mit seinen einzigen beiden Treffern kurz vor der Halbzeitpause wieder wett.
Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer einen ähnlichen Spielverlauf. Die SG Achim/Baden II geriet zunächst mit 22:25 in Rückstand (43.), hatte nur gut fünf Minuten später mit 29:27 aber selbst die Nase vorne. "In den letzten zehn Minuten ging es dann hin und her", so Florian Schacht. Aus Sicht des Trainers der SG brachten acht Minuten vor Ende der Begegnung zudem zwei unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter seine Mannschaft entscheidend in Rückstand. "Zunächst haben wir eine Zeitstrafe beim Freiwurf bekommen, weil wir einen zu geringen Abstand einhielten. Kurz danach wurde dem Gegner ein Einwurf zugesprochen, der eigentlich für uns gewesen wäre", haderte Achims Coach. Die dadurch begünstigte 33:31-Führung der SG Friedrichsfehn konnte die SG-Reserve letztlich nicht mehr wettmachen.
Da mit Mirco Thalmann (Leistenprobleme) und Andreas Dörries-Sobczack (verhindert) gleich zwei Keeper bei der SG Achim/Baden ausgefallen waren, bildete Torwart-Trainer Jörg Elfers gemeinsam mit dem jungen Martin Dybol das Torhüter-Gespann. Letzterem bescheinigte Schacht eine gute Leistung. Elfers ging lediglich für drei Siebenmeter ins Tor und parierte dabei zwei.
Mit acht Siebenmetertoren war Dirk Schriefer an seinem Geburtstag bester Torschütze in Reihen der unterlegenen SG Achim/Baden II.






