| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Wir konnten leider nicht die gewünschte Leistung abrufen", bedauerte Patrick Lindner, der, in Koblenz an den Ringen und am Sprung eingesetzt, sein Saisondebüt für das NTT Kreis Verden feierte. Bereits während der ersten Übung des in der olympischen Reihenfolge ausgetragenen Wettkampfes hatten die Niedersachsen wegen Stürzen empfindliche Punktabzüge zu beklagen. Anschließend blieben sie auch an Seitpferd und Reck nicht von "Abgängen" verschont. Das NTT Kreis Verden hatte auch in Koblenz ersatzgeschwächt anzutreten und musste im Vergleich zum ersten Saisonwettkampf gegen KTV Hohenlohe (33:37) eine auf drei Positionen veränderte Mannschaft aufbieten. Neben Lindner gaben Steffen Jankowski und Marko Milutinovic ihre Saisonpremiere. Während Jankowski an den Ringen ein souveränes 4:0 gegen Jonas Walber gelang, blieben die Score-Punkte-Konten von Lindner und Milutinovic leer.
Nur fünf Siege errungen
Auf Koblenzer Seite strich allein der einen Sechskampf bestreitende Jan Damrau 19 Score-Punkte ein. Damit avancierte er hinter Saisondebütant Maciej Labutin (21), einem Polen in Reihen der KTV Hohenlohe, zum stärksten Solisten des zweiten Wettkampftages. Gleichzeitig konnte Damrau sich im Drittliga-Nord-Ranking auf den dritten Tabellenplatz vorschieben. Die meisten Punkte für das NTT Kreis Verden sammelte diesmal Neuzugang Martin Hemmer. An allen Geräten aufgeboten, konnte er sich elf Score-Punkte auf der Habenseite anschreiben lassen. In Koblenz gelangen den NTT-Cracks nur fünf Siege in den insgesamt 24 Mann-gegen-Mann-Duellen, und drei davon durfte Hemmer feiern (am Seitpferd ein 4:0 gegen Ivo Hofmann, an den Ringen ein 3:0 gegen Stefan Salzmann und am Reck ein 4:0 gegen Angelo Schall). Außer Hemmer und Jankowski punktete in Koblenz nur noch David Lüddeke (2:0 am Seitpferd gegen Salzmann).
Mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, steht für das NTT Kreis Verden am Sonnabend der im Abstiegskampf voraussichtlich schon vorentscheidendeWettkampftag an. Es empfängt die mit 0:6 Punkten am Tabellenende stehende TSG Sulzbach. In den vergangenen Jahren ist es in der 3. Liga schon mehrfach vorkommen, dass ein Saisonsieg reichte, um die Klasse zu halten.






