| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Ich fühle mich in Oyten sehr wohl", versichert der gebürtige Hannoveraner, "eine frühe Entscheidung macht für beide Seiten Sinn." Überhaupt ist beim TV Oyten II in der nächsten Spielzeit Kontinuität angesagt. "Der Kader wird im Kern zusammenbleiben", freut sich Seefeld.
Neben Torfrau Julia Schwittek, die sich - wie berichtet - noch in der aktuellen Punktrunde dem TSV Morsum anschlossen hat, wird voraussichtlich Sarah Pomorski ab dem Sommer nicht mehr im Aufgebot der Drittliga-Reserve stehen. Die auch dem Kader der ersten Mannschaft angehörende Rückraumspielerin aus Schwanewede möchte im Herbst ein Studium in Münster aufnehmen.
Mit Cora Schumacher und Fee Klemmt wird Oyten II weiterhin über ein starkes Torhüterinnenduo verfügen. Planen kann Trainer Seefeld zudem mit den Rückraum-Stammkräften Eva Schmidt und Susanne Tauke, Mette Müller und Ann-Kathrin Abbes am Kreis sowie den Flügelspielerinnen Michele Müller und Jana Stoffel. Die freien Plätze im Kader sollen dann - wie bisher - von nachrückenden Talenten aus der A-Jugend besetzt werden. Mit Cordula Schröder-Brockshus und Sina Seefeld kamen schon in dieser Serie zwei noch für die Jugend spielberechtigte Youngster in der zweiten Mannschaft zum Einsatz.
Struktur wird geändert
"Wir wollen die Struktur der zweiten Mannschaft allerdings ein wenig verändern, und den Einsatz der U23-Spielerinnen aus dem Drittliga-Kader etwas zurückfahren", erklärt Axel Seefeld. In den letzten beiden Jahren hatten junge Spielerinnen wie Miriam Thamm und Denise Engelke von der zusätzlichen Spielmöglichkeit im Reserve-Team profitiert. "Beide Spielerinnen sind in der ersten Mannschaft inzwischen zu Stammspielerinnen gereift.
"Unser Ziel für diese Saison bleibt ein Platz unter den ersten vier Teams", sagt Seefeld, dessen Blick sich aber vorrangig auf das morgige Match gegen den vom ehemaligen Oytener Trainer Jörg Leyens gecoachten SV Werder Bremen II. Im Hinspiel erkämpfte sich der in Bremen mit mehrfachem Ersatz aus der dritten Mannschaft angetretene TVO ein 26:26. Für den zuvor mit drei Siegen in die Punktrunde gestarteten SV Werder war es der erste Punktverlust in der laufenden Oberliga-Saison überhaupt. Das Rückspiel findet nun allerdings unter veränderten Vorzeichen statt. Während Jörg Leyens einige Ausfälle verkraften muss, kann Seefeld auf seine stärkste Formation zurückgreifen.
Sollte der vierte Rückrundenspieltag für den TV Oyten einen günstigen Verlauf nehmen, würde der Spitzenreiter aus dem Kreis Verden seinen Vorsprung auf die Verfolger in der Tabelle sogar ausbauen. "Strauchelt Vechta in Habenhausen und wir gewinnen unsere Partie, hätten wir mindestens drei Punkte Vorsprung auf den Zweiten", weiß Axel Seefeld. Der als Ziel ausgegebene Platz unter den besten vier Teams wäre Oytens zweiter Vertretung dann kaum noch zu nehmen.






