| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Ein unbequemer Gegner, der vor allem darauf bedacht ist, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen", sprach Trainer Prütt von einem Pflichtsieg des TV Oyten. Freilich bescheinigte er seiner Mannschaft eine allenfalls durchschnittliche Leistung. "Wir haben unsere Chancen nicht konsequent verwertet, andernfalls hätten wir gut und gerne zehn Tore mehr werfen können." Der TVO war zwar mit 6:4 in Führung gegangen, jedoch eher schleppend gestartet. Erst nach dem 10:6 (19.) kam der Favorit ins Rollen, und bis zur Halbzeitpause konnte er seinen Vorsprung noch auf fünf Tore ausdehnen. Eine Parallele zum Hinrundenvergleich: Auch im Oktober des vergangenen Jahres hatten sich Prütts Spielerinnen mit der JSG Altenwalde/Otterndorf zunächst schwer getan, letztendlich gelang ihnen aber noch ein 37:19-Kantersieg.
Bereits in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit konnte Prütt es sich leisten, den Spielerinnen aus dem zweiten Glied Einsatzzeiten zu verschaffen. Mittelangreiferin Tanja Tuleweit beispielsweise, im ersten Durchgang sechsfache Torschützin, kam nach dem Seitenwechsel nur noch für zehn Minuten zum Einsatz. Trotzdem betrug der Oytener Vorsprung in der 46. Minute erstmals zehn Tore (25:15).






