| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Wie beim 23:20 im Hinspiel legte der TSV Ottersberg in der Abwehr den Grundstein zum 24:20-Sieg gegen die SG Bremen-Ost II. Der Tabellenführer ließ sich in der ersten Halbzeit auch von einem Drei-Tore-Rückstand nicht beeindrucken. Mit zunehmender Spielzeit fehlten den Gästen aus Bremen die Mittel gegen die von Mike Huhnold und Andreas Meyer hervorragend organisierte Ottersberger Abwehr. Der TSV hatte zur Halbzeit bereits wieder ausgeglichen (12:12) und lag rund zehn Minuten vor dem Abpfiff erstmals mit vier Toren vorne (24:20).
Nach dem 22:16 (11:6)-Heimerfolg über Jahn Brinkum II bleibt der TSV Daverden II hartnäckigster Otterberger Verfolger. Vor dem Spitzenspiel beim TuS Sulingen am kommenden Wochenende weisen die Grün-Weißen nur zwei Punkte Rückstand gegenüber der Tabellenspitze auf. Die Mannschaft von Trainer Thomas Müller verfügte mit Patrick Steffens über einen starken Rückhalt im Tor und profitierte zudem von einer 6:1-Führung. "Danach haben wir uns dem Niveau des Gegners angepasst", gab Müller zu, dem lediglich eine Rumpfmannschaft zur Verfügung stand.
Intschedes Vorsprung schmilzt
Angeführt von seinem 13 Mal als Torschützen erfolgreichen Linkshänder Anton Zitnikov, holte der TV Oyten die Zähler aus dem Kellerduell beim SC Twistringen. "Jetzt haben wir etwas Luft im Abstiegskampf", atmete Oytens Coach Jens Haase nach dem 36:24 (17:13)-Sieg im Kreis Diepholz auf. Der TVO landete einen Start-Ziel-Sieg. Er hatte eine frühe Vier-Tore-Führung (6:2) zunächst bis zur Halbzeit behauptet und drückte mit dem Wiederanpfiff ordentlich aufs Tempo. "Wir hätten sogar noch höher gewinnen können", bemerkte Haase. Der ehemalige Oberligist weist nun 12:16 Punkte auf und ist in der Tabelle bis auf einen Zähler an den TSV Intschede herangerückt. Intschede handelte sich bei der dritten Vertretung des SV Grambke-Oslebshausen ein unnötiges 26:28 (13:13) ein. Trainer Norbert Dunekacke bemängelte nach einer 25:21-Führung seiner Mannschaft "fehlende Cleverness". Grambke nutzte in der Schlussphase überhastete Intscheder Torabschlüsse zu einem 7:0-Lauf. Mit dem 28:25 hatten die Bremer die Partie gedreht und weisen als Tabellendrittletzter nur noch drei Punkte Rückstand gegenüber Intschede auf.






