| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Delmenhorst·Hude. Marc Engels zog trotz der 2:9-Niederlage seines TTSC 09 Delmenhorst gegen den TV Hude ein positives Fazit. "Wir haben uns ordentlich aus der Affäre gezogen. Außer gegen Werder haben wir uns in der Hinrunde immer gut präsentiert", sagte er nach dem Derby in der Tischtennis-Verbandsliga. Die Huder hatten schon vor dem Duell gegen Delmenhorst mit zwei Siegen den Grundstein für eine perfekte Vorrunde gelegt. Das 9:1 gegen Werder Bremen II war am Sonnabend eher eine lockere Pflichtübung, beim 9:6 in Ritterhude am Sonntagmittag musste das Team dann Schwerstarbeit verrichten. Nun kann nur noch der TSV Eintracht Hittfeld den Abstand auf den Ersten aus Hude verkürzen. "Holen wir da zwei Punkte, wird es schwer, uns noch zu stoppen. Gewinnt aber Hittfeld, ist alles wieder offen", sagte Hudes Felix Lingenau.
TV Hude - SV Werder Bremen II 9:2. Erneut war die Bremer Reserve nur mit einer Rumpftruppe unterwegs. Neben Sascha Greber und Marinko Tutic, die in dieser Saison noch gar nicht gespielt haben, fehlten auch Christian Tamas und Stefan Theile. Die Huder wollten in den Doppeln ein 3:0 herausholen, was aber nicht gelang. Immanuel Mieschendahl und Felix Lingenau unterlagen Stefan Dörr-Kling/Konstantin Kindt in vier Sätzen. Diese Niederlage sollte aber die einzige bleiben, auch wenn teilweise Konzentrationsschwächen bei den Gastgebern zu erkennen waren: Fünf Mal verlor Hude einen ersten Satz, um dann doch 3:1 zu siegen. "Wir wussten, dass wir hoch gewinnen. Da ist es schwer, die richtige Einstellung zu finden", erklärte TVH-Akteur Alex Dimitriou.
TuSG Ritterhude - TV Hude 6:9. Am Sonntag startete der Doppelspieltag mit der härtesten Partie des Wochenendes für die Huder. Ritterhude präsentierte sich auf Augenhöhe, und es entwickelte sich eine hochklassige Partie. "Im oberen und mittleren Paarkreuz waren wir einen Tick besser", analysierte Dimitriou. Bei einer 7:3-Führung für die Gäste sah alles nach einem sicheren Sieg aus, doch Lingenau verlor erstmals gegen Abwehrer Siegfried Wagner, sodass der Erfolg des starken Simon Pohl noch nicht zum Erfolg reichte. Erst Tobias Steinbrenner machte mit seinem 3:2 gegen Stefan Pankow alles klar. Am Nebentisch hatten die Huder auch im Enddoppel schon mit 2:0 in Führung gelegen.
TTSC 09 Delmenhorst - TV Hude 2:9. "Wir wollten nicht 0:9 verlieren, und das haben wir erreicht", sagte Delmenhorsts Marc Engels, und auch die Huder waren am Ende zufrieden, dass sie direkt nach dem kräftezehrenden Spiel in Ritterhude nicht ernsthaft ins Straucheln geraten waren. Vor 30 Zuschauern hielt der TTSC das Spiel anfangs offen, in den Doppel wäre sogar eine Führung möglich gewesen. Auch im Prestige-Duell gegen Lingenau ließ Engels beim 10:7 im vierten Satz drei Matchbälle aus. Dafür sorgte Frank Schröder gegen den kraftlos wirkenden Mieschendahl für eine Überraschung. Auch Viktor Mittelstädt führte gegen Dimitriou schon 2:1, dann aber drehte der ebenso auf wie der Rest der Huder Mannschaft in den weiteren Spielen.






