| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Auf das Duell mit Gastgeber Bloherfelde hatten sich die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel konzentriert und intensiv vorbereitet - mit dem Ziel, den Hinspielerfolg zu wiederholen. Doch die Vorzeichen vor dem Spitzenspiel waren alles andere als positiv: In Libero Henner Schmidt und Mittelblocker Dominik Bierek fehlten gleich zwei wichtige Akteure, die vor allem während des ersten Satzes schmerzlich vermisst wurden.
Jahn kam zwar gut aus den Startlöchern und erspielte sich eine 6:0-Führung, doch eine Schwächephase ließ die Hausherren wieder herankommen. Es entwickelte sich eine hochklassige Landesligapartie, während der die Zuschauer auf ihre Kosten kamen. Spektakuläre Ballwechsel, bei denen beide Teams hartnäckig um jeden Punkt kämpften, und ständig wechselnde Führungen prägten den ersten Durchgang, der dann nach der Verlängerung an Bloherfelde ging. Vor allem in der Abwehr zeigten sich die Gastgeber wesentlich beweglicher als Jahn und hatten zum Ende des ersten Satzes auch das notwendige Quäntchen Glück.
In der Folge schafften es die Violetten dann nicht mehr, an die gute Leistung anzuknüpfen und verloren rasch den Anschluss. Trainerin van Zadel fehlten zudem die Wechselalternativen auf der Bank, um taktisch ins Spiel ihrer Mannschaft eingreifen zu können. "Es hat einfach nicht gereicht. Bei uns hat aber auch der letzte Wille gefehlt, um das Spiel noch zu drehen", sagte sie nach der Partie - und gab gleich das nächste Ziel aus: "Wir konzentrieren uns jetzt auf die Relegation, weil Bloherfelde das leichtere Restprogramm hat und sich sicher keinen Ausrutscher leisten wird."






