| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Vom Anpfiff weg taten sich die Gäste schwer gegen die variable 6:0-Deckung der Hoykenkamper. Es dauerte fast vier Minuten, ehe Brinkum durch Matthias Schneider mit 1:0 in Führung ging. Danach übernahmen die Hausherren das Kommando und lagen nach Toren von Hergen Schwarting, Malte Ottomann und Fritz Gillerke mit 3:1 in Front (7.). Auch im Anschluss blieb das Spiel hart umkämpft. Mehrfach führte das Stürenburg-Team, doch der Tabellenführer glich immer wieder aus. Zur Pause stand es 11:11.
Die Gäste kamen dann frischer aus der Kabine und erhöhten durch Treffer von Carsten und Thomas von der Heyde auf 13:11 (32.). Auch in der Folge führte meist die Mannschaft von FTSV-Trainer Sven Engelmann. Hoykenkamp gelang es jedoch, durch Schwarting wieder zum Ausgleich zu kommen - 17:17 (41.). In den nächsten Minuten waren die Gastgeber in Überzahl, weil Schneider wegen Meckerns auf die Strafbank musste. Doch statt die Angriffe nun ruhig vorzutragen, produzierte die Heim-Sieben Fehler im Spielaufbau, und Brinkum ging durch Ralf Warfelmann und Jonte Windels in Unterzahl mit zwei Toren in Führung.
Dieser Vorsprung hielt bis zum 20:20 durch Hoykenkamps Tobias Bredemeyer. Danach war die Turnerschaft abermals in Überzahl, weil Brinkums Thomas von der Heyde wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen hatte (50.). Doch nicht die Hausherren zogen nun davon, es war der Tabellenführer, der dank Windels zum 21:20 traf. Kurz darauf sorgte Hoykenkamps Lennard Timmermann, eine Leihgabe aus der Reserve, mit einer Energieleistung letztmalig für den Ausgleich - 21:21 (52.). Danach schwanden die Kräfte beim Stürenburg-Team, was Brinkum durch Tore von Maik Bhola (2/2) und Carsten von der Heyde ausnutzte - 24:21.
Am Ende stand ein glanzloser Sieg für den Spitzenreiter, der es in dieser Form schwer haben dürfte, in der Oberliga zu bestehen. Hoykenkamp hingegen ist nach der 13. Saisonniederlage praktisch abgestiegen. Trotz der Pleite war Stürenburg nicht unzufrieden. "Ich kann meiner Mannschaft für ihren kämpferischen Einsatz nur ein Kompliment aussprechen. Wir haben über weite Strecken des Spiels gut dagegengehalten", bilanzierte er.






