| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die Vorzeichen für die Delmenhorster waren alles andere als günstig: Mit Haake, Frederic Oetken und Sascha Bähner standen gleich drei Akteure nicht zur Verfügung. Die Gäste begannen mit der gewohnten 6:0-Deckung, doch weder die Abwehr noch das Torhütergespann Mirko Lettmann und Malte Cordes fand während der 60 Minuten richtig ins Spiel. Auch die Umstellung der Deckung auf eine 5:1-Formation brachte keine Verbesserung. Das hatte zur Folge, dass die Hausherren ihre Angriffe häufig erfolgreich abschlossen.
Während der gesamten ersten Hälfte lief das Haake-Team einem Rückstand hinterher. Erst kurz vor der Pause glichen die Delmenhorster durch Tore von Tobias Schenk und Christian Ahrens zum 18:18 aus - auch weil sie in den letzten zwei Minuten vor dem Wechsel in Überzahl agierten, weil Neuenburgs Thorben Gärtner nach seiner dritten Zeitstrafe mit der Roten Karte vom Platz gestellt worden war (28.).
Im zweiten Durchgang setzten sich die Gastgeber zunächst auf vier Tore ab - 24:20 (35.). Delmenhorsts rechte Angriffsseite mit Steffen Eilers und Markus Albers hielt das Spiel aber offen und verkürzte auf 24:26 (40.). In der Folge verlief die Partie ausgeglichen. Eine Wende gelang dem Tabellenzweiten jedoch nicht, dafür war die Defensive einfach zu schwach. In der Schlussphase produzierte auch der Angriff zu viele Fehler, sodass Neuenburg/Bockhorn über ein 37:33 (55.) dem schließlichen Fünf-Tore-Erfolg entgegensteuerte.
Delmenhorst-Coach Haake war hinterher gar nicht einverstanden mit dem Auftritt seines Teams: "Das war eine Katastrophe. Wer auswärts 35 Tore macht, muss als Sieger vom Platz gehen."






