| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Wir können auch gewinnen, wenn das obere Paarkreuz schwächelt. Da haben wir lange drauf gewartet. Umso schöner, dass es endlich mal geklappt hat", freute sich Trainer Thorsten Kleinert, dessen Sohn Daniel gegen Sönke Mecklenburg überraschend seine zweite Rückrundenniederlage kassiert hatte. "Die vorgegebene Taktik hat nicht funktioniert, und Daniel ist noch nicht selbstbewusst genug, um am Ende noch etwas zu verändern", gab Trainer Kleinert sich eine Mitschuld am 9:11 im fünften Satz.
Schließlich durften sich aber alle Huder über mindestens ein gewonnenes Einzel freuen. Adrian Becker, seit Wochen nicht in der Form der Hinserie, zeigte eine klare Aufwärtstendenz. Gegen Mecklenburg reichte es trotz guten Spiels nicht ganz, dafür hatte er keine Mühe bei seinem 3:0-Sieg gegen Florian Wagemann. Unten wussten Max Glomb und Fabian Reimann zu gefallen: Glomb besiegte Ersatzmann Marcel Wilczek, der für Klein Heidorns Dreier Steven Glich eingesprungen war, mit 3:0 und gewann auch gegen Niklas Klußmeyer nach Anfangsproblemen in fünf Sätzen. Nur gegen Mecklenburg verlor er schnell - mit Zeitdruck im Nacken, da er nach der Partie noch einen Zug erwischen musste.
Fabian Reimann zeigte gegen Klußmeyer Kampfgeist, drehte einen 0:2-Satzrückstand und blieb auch im zweiten Spiel gegen Wilczek erfolgreich. Der Abwärtstrend der Huder ist damit gestoppt, und ganz untypisch war es dieses Mal die geschlossene Teamleistung und nicht die Stärke Einzelner, die den Erfolg brachte.






