| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
In der zweiten Qualifikationsrunde schieden nur wenige Fechter aus, sodass sich der junge Bremer trotz dreier Niederlagen bei lediglich einem Sieg für die Direktausscheidungen qualifizieren konnte. Dort setzte er sich nach einem 6:7-Rückstand noch mit 10:7 gegen den Franzosen Owen Lay (Paris CEP). "Als ich plötzlich auf der Hochbahn stand, zitterten mir die Knie. Das war schon etwas anderes, oben auf der Bahn vor der großen Tribüne zu fechten," verriet Jochen Runge.
Das nächste Ausscheidungsgefecht fand ebenfalls auf der Hochbahn statt. Dabei ging das Bremer Nachwuchstalent gewohnt sicher zur Sache und konnte die Außenwelt völlig ausblenden. Gegen den Italiener Andrea Di Martino (Club Scherma Roma) war Jochen Runge nicht chancenlos, doch unterlag der FCBN-Fechter letztendlich mit 5:10.
Die Abschlussplatzierung 222 entsprach seinem Leistungsvermögen, und Trainer Lech Zimny war mit dem Auftritt seines Schützlings auf internationaler Bühne hochzufrieden.






