| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Für großes Taktieren und Überraschungen an der Spitze des Feldes sorgte die Regelung der Winterlauf-Serie, dass sich die Teilnehmer spontan mit ihrem Zieleinlauf für die große Serie (über 10,15 und 20 km) oder für die kleine Serie (über dreimal 10 km) entscheiden könnten. So bog das Spitzenduo Ingo Müller (34:09 Stunden) vom ATS Buntentor und Andreas Oberschilp (34:11) von der LG Bremen-Nord nach zwei Runden in den Zieleinlauf ab. "Ich hatte keine Ahnung, dass die beiden nur die zehn Kilometer laufen", so der überraschte LG Nordler Christoph Mahr, der die dritte Runde und damit die Distanz über 15 Kilometer in 51:46 Minuten als Sieger beendete.
Zweiter der großen Serie mit einem allerdings schon größeren Rückstand von 2:54 Minuten ist nun Christoph Freudenfeld aus Worpswede, der sich kurzfristig nach zehn Kilometern dazu entschloss weiterzulaufen und nach 53:09 Minuten ins Ziel kam. Auf Rang drei rangiert Torsten Naue nach seinem Lauf in 54:31 Minuten.
Völlig überraschend auf Platz eins der "kleinen Serie" bei den Frauen lief Lotta Schlund in 39:05 Minuten. Die jugendliche Nordbremerin nutzte das Fehlen der Favoritin und Siegerin des ersten Laufes, Nicole Krinke aus Nienburg, aus und liegt nun vor den abschließenden zehn Kilometern Anfang März mit 47 Sekunden vor der Stadtbremerin Sonja Rikken in Führung. Auf Rang fünf folgt Kim Eisele (45:59) vom Lauftreff TV Schwanewede.
Ihre Altersklassen in der Zehn-Kilometer-Serie dominieren sowohl der Senior Manfred Sachs (M65) in 43:43 Minuten als auch der Jugendliche Dominic Diekmann in 40:42 Minuten. Podestplätze visieren dazu in der "großen Serie" die Nordbremer Ingo Jagdhuber (57:24 Minuten) als Dritter der M45 sowie Anja Bahr (1:09:34 Stunden) als Dritte der W45 an.
Große Chancen auf einen Klassenerfolg besitzt auch der Schwaneweder Claas Jantz in der männlichen Hauptklasse M20 der "kleinen Serie". Als Zweiter in 36:19 Minuten büßte er zwar sieben Sekunden auf den vereinslosen Philipp Fahrenholz ein, liegt aber noch mit beruhigenden 64 Sekunden in Front und kann die Konkurrenten somit auf Distanz halten.






