| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Wo könnte der Aufsteiger in der Tabelle stehen, wenn er sich gleich zum Saisonbeginn zu solch einer Einheit gefunden hätte? Der HSG-Spielertrainer Bastian Friese mag gar nicht erst darüber nachdenken. Fakt ist, dass sein Team jetzt erstmals einen der ganz Großen der Liga mit dem fünften Sieg in Folge vom Sockel gekippt und sich damit vom neunten auf den siebten Platz verbessert hat. "Mal sehen, wie lange das noch so weiter geht", ist Friese gespannt.
In Sottrum lieferte sich seine Mannschaft mit dem Gastgeber ein spannendes Duell. Der Klub aus der Wesermarsch setzte sich nach dem 9:7 auf vier Tore ab und verteidigte diese Führung zunächst nahezu bis zum Gang in die Kabine. "Angesichts unserer personellen Lage war das schon ein besonderer Kraftakt", betonte der HSG-Coach. Da die Stedinger Abwehr aber bis auf wenige Augenblicke grandios stand und auch der Steilangriff nach vorne gut funktionierte, ließen sich die Kräfte zumindest einigermaßen gut einteilen. In der Verteidigung hatte vor allem Roman Prieb, wie schon bei der 28:31-Hinspielniederlage, ganze Arbeit geleistet und den Sottrumer Torjäger Eric Kruse auf drei Treffer gedrückt.
Trotzdem wurde es für die Gäste noch einmal eng, als Sottrum zum 20:20 ausglich und das Spiel zu kippen drohte. Marcel Tytus und Bastian Friese versetzten dem Gastgeber aber mit den Treffern zum 22:20 erneut zwei Tiefschläge. Über 27:24 brachte die HSG Stedingen ihre Führung dann absolut verdient ins Ziel.






