| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Besonders die Abwehr einschließlich ihrer Torhüter Marco Blum und Arne von Seelen hat der SG Achim/Baden bislang drei Heimsiege und zwei Unentschieden ermöglicht, in der Fredenbecker Geestlandhalle jedoch enttäuschten beide Mannschaftsteile gleichermaßen. "Ganz schlecht", bemängelte Trainer Irek Faciejew, "wenn wir die nächsten Wochen auch so spielen, werden wir große Probleme bekommen." Vor allem die Rückraumschützen Tluczynski und Kratzenberg stellten die SG-Deckung vor nahezu unlösbare Probleme - gemeinsam erzielten sie 20 der 32 Fredenbecker Tore. Faciejew versuchte ihnen bereits nach zwölf Minuten mit einem Torwartwechsel zu begegnen und probierte im weiteren Spielverlauf nahezu alle gängigen Deckungsvarianten aus, es half jedoch alles nichts. Die Keeper kamen und gingen noch mehrmals, die Abwehr konnte die Wirkungskreise der Fredenbecker Shooter nicht entscheidend einengen, und der VfL führte nach 20 Minuten mit 11:6. Das war auch das Verdienst von Youngster Kuksa zwischen
den Pfosten der Heimmannschaft. Ihm bescheinigte Faciejew eine "überragende Leistung". Achims Coach: "Egal, ob Siebenmeter, Tempogegenstöße oder Eins-gegen-Eins-Situationen, Kuksa hat außerordentlich viele Bälle gehalten."
Sieben Minuten vor Schluss vor noch einmal Hoffnung im Achimer Lager aufgekeimt (29:25), doch zur Verwunderung von Faciejew konnten seine Schützlinge bis zum Abpfiff keinen Treffer mehr erzielen. "Die Zuversicht war zu groß, letztendlich sind wir hier zu locker aufgetreten", lautete der Vorwurf des Trainers an seine unterlegene Mannschaft.
SG Achim/Baden: Blum, von Seelen; Balke, Block-Osmers (3), Denker (1), Doormann (4), Freese (11/4), Katz (3), Meier, Schanthöfer (1), Schierenbeck (1), Xhafolli, Zschorlich (1)






