| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Trotzdem war es für Faciejew der SG Achim/Baden gestern "absolut nicht möglich", den SV Henstedt-Ulzburg zu schlagen. "Das haben wir vorher gewusst, aber wir haben uns unter diesen Voraussetzungen sehr gut verkauft." Den vom Ergebnis abzuleitenden Unterschied zwischen den beiden Mannschaften machte eine etwa zehnminütige Phase in der ersten Halbzeit aus, in der die Gastgeber ihren knappen Vorsprung von 6:4 auf ein 13:6 ausdehnten. In diesem Spielabschnitt unterliefen den Achimern diverse technische Fehler, die von dem sehr schnell auf Angriff umschaltenden SV Henstedt-Ulzburg konsequent ausgenutzt wurden. Nach der Pause versuchten die Gäste mit einigem Erfolg, den entstandenen Schaden zu begrenzen, gaben dem Gegner Rätsel auf und verkürzten den Spielstand sogar auf 20:19, sodass sich der Trainer der Heimmannschaft, Tobias Skerka, veranlasst sah, die Grüne Karte fürs Team-Timeout zu ziehen.
Danach lief es wieder wie vom Favoriten gewünscht, und nach dem 25:19 war das Match gelaufen. Faciejew ließ im Angriff streckenweise mit zwei Kreisläufern spielen und schöpfte alle personellen Ressourcen aus. In der Offensive überzeugte neben Tobias Freese (erste Halbzeit) vor allem Mittelmann Florian Block-Osmers.
SG Achim/Baden: Blum (10. bis 40.), von Seelen; Block-Osmers (3), Doormann (2), Katz, Xhafolli, Freese (6), Denker (5/4), Schanthöfer (4), Meier (2), Balke (2), Zschorlich (2), Schierenbeck, Katz.






