| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Woran es haperte, das zeigt die Ausbeute von nur 18 Toren. "Wir hätten heute durchaus einen Punkt verdient gehabt", meinte Rohlfs. "Aber dafür hätten wir vorne unsere Chancen nutzen müssen". 33 Fehlwürfe hatte er am Ende gezählt, dazu eine ganze Reihe von Abspielfehlern. "Das war zu viel", so Rohlfs.
Die Gastgeberinnen hatten seine Mannschaft anfangs mit einer sehr offensiven Deckung überrascht und waren mit 4:0 in Führung gegangen. Doch vor allem über die gute Abwehr, die viele Bälle abfing, blieb die HSG im Spiel, sodass es mit einem 10:10 in die Pause ging.
Eine Halbzeit lang hatte das Rohlfs-Team zuletzt oft mitgehalten, um dann nach der Pause schnell den Anschluss zu verlieren. Obwohl wieder einmal personelle Alternativen fehlten, blieb Hude/Falkenburg aber dieses Mal dran. Mareike Zetzmann wurde zwar in den zweiten 30 Minuten in Manndeckung genommen, für sie sprang aber Kim Borchert in die Bresche und erzielte fünf Tore, und hinten hielt die starke Hiske Jacobi eine Vielzahl schwerer Bälle.
Nach 42 Minuten lagen die Gastgeberinnen mit 15:14 vorn. "Dann ging uns aber doch ein bisschen die Puste aus", erklärte Rohlfs. Vor allem im Angriff häuften sich nun die Fehler, selbst in Überzahl, und Ballverluste wurden schnell durch Tempogegenstöße bestraft. Zehn Minuten vor der Sirene führte Owschlag mit 19:15.
HSG Hude/Falkenburg hatte noch die ein oder andere Möglichkeit, ein wenig heranzukommen, doch im offensiven Bereich fehlte es weiter an Präzision - und so musste die HSG die siebte Niederlage in Folge hinnehmen. "Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft und gut mitgehalten", zollte Rolfs seinen Damen dennoch Respekt.
HSG Hude/Falkenburg: Jacobi, Woltjen; Borchert (5), Zetzmann(5/3), Müller (4), von Freeden (2), Bohlken (2), Mühlbach
Zeitstrafen: TSV Owschlag: 3; HSG Hude/Falkenburg: 4
Siebenmeter: TSV Owschlag: 2/3; HSG Hude/Falkenburg: 3/4






