| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Auswärts holten die Achimer bislang lediglich einen Zähler, nunmehr gab es sogar gleich deren zwei, mit denen die Serie von vier Niederlagen in Folge beendet wurde. "Wir haben es uns verdammt schwer gemacht", erklärte SG-Trainer Faciejew, der an der ersten Halbzeit nichts auszusetzen hatte, als sein Team den Gegner gut beherrschte und nach einem 9:9 (15.) eine Führung auf- und ausbaute. Da wurde gut von Abwehr auf Angriff umgeschaltet und in der Deckung konzentriert gearbeitet. "Da haben alle ihre Aufgaben erfüllt und bildete Marco Blum im Tor einen großen Rückhalt", lobte Faciejew.
Nach dem Wiederanpfiff sah es jedoch ganz anders aus, denn da stand der Gast zunächst völlig neben sich. Erst wurde eine Zeitstrafe kassiert, später musste nach einer weiteren und einem Wechselfehler zeitweise mit vier Feldspielern agiert werden. Das nutzte DHK Flensborg konsequent aus, ließ nur ein Gegentor zu und baute sich durch acht eigene Treffer einen 21:19-Vorsprung auf.
Die SG Achim/Baden erholte sich aber wieder, glich in einer kampfbetonten Phase mit einigen Zeitstrafen zum 22:22 (43.) aus. Als das Faciejew-Team drei Minuten vor dem Ende 29:25 vorn lag, schien das Spiel gelaufen zu sein. Doch plötzlich leistete sich die SG technische Fehler und entwickelte Wurfpech, so dass der Ausgang der Partie auf des Messers Schneide stand. Beim 29:28 aus Achimer Sicht kam Flensborg in Ballbesitz, scheiterte beim Abschluss aber am nach 40 Minuten eingesetzten Torwart Arne von Seelen, der den Ball an den Pfosten lenkte. Bester SG-Akteur war Cord Katz, der in Abwehr und Angriff überzeugte. Kevin Podien aus der Reserve spielte zum zweitenmal mit und erzielte sein erstes Tor in der 3. Liga. "Achim hat auf Grund seiner disziplinierten Spielweise verdient gewonnen", lobte DHK-Trainer Volker Paul den Kontrahenten.
Tore für Achim: Denker (8/3), Freese (7/2), Katz, Block-Osmers (beide 6), Doormann, Podien (beide 1).






