| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die Gäste traten schließlich mit sechs Tschechen an, von denen zwei sogar aus der ersten tschechischen Liga stammen. Die Gastgeber begannen mit ihrem ersten Block mit Marc Lubes, Alexander Seitz, André Kimmig, André Heißenbüttel und Niklas Krieger. Nachdem die Hausherren in den ersten Minuten kaum Schwächen offenbart hatten, fand Jakub Konik in der neunten Minute doch noch eine Lücke in der Lilienthaler Deckung. Zwei Minuten später legte Leos Tucek auf Zuspiel von Jakub Konik das 2:0 für den Favoriten nach. "Dresden hat jeden Fehler sofort bestraft", teilte TV-Coach Andreas Blankenstein mit.
Im zweiten Drittel brachte Blankenstein seinen Edeljoker Dennis Heike. Dieser ersetzte Niklas Krieger im Angriff der ersten Reihe. Die Platzherren konnten sich erneut auf Heike verlassen. Nur knapp vier Minuten nach Beginn des zweiten Drittels nutzte Dennis Heike ein Zuspiel von André Kimmig zum 1:2-Anschlusstor. Nun wurden auch die Zuschauer wach. "Jetzt geht's los", skandierten die Fans auf der Tribüne. Der Schachzug von Blankenstein ging wieder mal auf - er traut sich gar nicht mehr, Dennis Heike von Anfang an aufzubieten. "Dennis trifft immer, wenn ich ihn einwechsle", sagte der Coach. Jakub Konik (26.) sowie Eric Schuschwary (30.) brachten den Gast allerdings wieder auf die Siegerstraße.
In der 30. Minute traf auch Heikes Sturmpartner aus dem ersten Block, André Heißenbüttel, ins Schwarze. Er verwertete einen Pass von Dennis Heike zum 2:4. Doch erneut hatte Jakub Konik mit dem 5:2 die passende Antwort parat (31.). Eric Schuwary nutzte eine Überzahl bei einer Zwei-Minuten-Strafe für Marc Lubes zum 6:2, ehe Daniel Hulic sogar das 7:2 anbrachte. Marc Lubes auf Pass von André Heißenbüttel (35.) sowie Dennis Heike nach einer Vorleistung von Alexander Seitz (37.) machten es mit ihren Treffern zum 4:7 aber noch einmal spannend. Andreas Blankenstein bescheinigte Dennis Heike nicht nur wegen seiner beiden Tore eine Top-Leistung.
Im abschließenden Drittel vergab Marc Lubes eine Chance zum 5:7. Der Ball strich knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei (44.). Jakub Konik erzielte mit seinem vierten Tor an diesem Tage nach 46 Minuten die endgültige Vorentscheidung zum 8:4. Die Hausherren vermochten eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Dresdens Markus Kaden wegen Stockschlages Mitte des dritten Drittels nicht zu nutzen. Der Treffer von Marc Lubes kurz vor dem Ende zum 5:8 bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.
Dennoch lobte Andreas Blankenstein seine Schützlinge: "Wir haben trotz einiger technischer Schwächen ein sehr gutes Spiel abgeliefert." Gegen die schnellen Konter der Titelkandidaten habe der Liganeuling aber nichts ausrichten können. "Wir haben nicht so viele Chancen zugelassen. Deswegen bedeuten acht Tore schon eine gute Torausbeute für Dresden", versicherte Blankenstein. Und er war derart von der Leistung seines Torhüters Nils Hallerstede angetan, dass die Ersatztorleute Ralf Hallerstede sowie Thorven Arjangu überhaupt nicht zum Zuge kamen. Nils Hallerstede spielte durch.
"Nils hat eine erstklassige Partie im Tor geboten", urteilte sein Übungsleiter. Der zweite Lilienthaler Block bestand aus Tobias Melde, Fabian Diaz de Armas, Daniel von der Heyde, Oliver Bothe und Ole Appenrodt. Als Ersatzspieler liefen neben Dennis Heike auch Nils Frese, Frank Brinkmann und Björn Lubes auf.






