| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Die ersten Punkte in der deutschen Eliteliga sind damit unter Dach und Fach - und Blankenstein fasste hinterher voll Stolz zusammen: "Wenn es noch eines Beweises für unsere Bundesligatauglichkeit bedurft hätte, haben wir ihn heute erbracht." In der Berliner Max-Schmeling-Halle legten die Lilienthaler in einem überragenden ersten Drittel den Grundstein für den späteren Sieg - und das, obwohl die Gastgeber eigentlich den deutlich besseren Start erwischten. Doch der ganz starke Goalie Nils Hallerstede entschärfte gleich mehrere brandgefährliche Situationen. In der elften Minute stellte Niklas Krieger dann auf Vorlage von Fabian Diaz de Armas den bisherigen Spielverlauf mit dem Lilienthaler 1:0 auf den Kopf.
Die Berliner verloren danach komplett den Faden, und so übernahm der Gast das Kommando. Die Vorentscheidung fiel dann innerhalb von wenigen Sekunden. Erst fing Dennis Heike einen Berliner Fehlpass an der Mittellinie ab und schlenzte den Ball zum 2:0 in den Winkel (19.), dann legte der Goalgetter eine Minute später für Kapitän Andre Heißenbüttel das 3:0 auf. Und schließlich erhöhte Neuzugang Jan-Paul Gersdorf mit dem nächsten Angriff auch noch auf 4:0 - und schickte Berlin geschockt die Pause.
Ganz ähnlich verlief dann auch das zweite Drittel. Zunächst drückte Berlin, doch die Tore machte anschließend der TVL. Gersdorf spielte Tobias Melde frei, und der schob abgeklärt zum 5:0 ein. Nur eine Minute danach bereitete der Torschütze dann den sechsten Treffer von Mark Oliver Bothe vor. Im letzten Drittel nahmen die Gäste dann merklich das Tempo heraus. Sehr zum Leidwesen ihres Coaches: "Mit etwas mehr Routine hätten wir den Vorsprung souveräner über die Zeit bringen können." Zuviel meckern wollte Blankenstein dann natürlich aber auch nicht: "So oder so: Die Punkte sind Gold wert." Dem ist nichts hinzuzufügen.






