| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
"Wir haben uns das Leben mit individuellen Fehlern selbst schwer gemacht", klagte der TVL-Coach, "Hamburg hat allerdings auch sehr gute Schützen und war letztlich cleverer." Und deutlich effektiver. Im Prinzip war die Partie nämlich schon nach knapp elf Minuten entschieden. Nur die fünf Zeigerumdrehungen davor benötigten die Hamburger, um gegen die unsortierte Gästedefensive vier Treffer zu erzielen. Damit verdarben die Lilienthaler auch ihren Goalies Thorven Arjangui und Ralf Hallerstede ihr Bundesliga-Debüt.
Tobias Melde gelang in der 16. Minute nach schöner Kombination mit Niklas Krieger das 1:4, drei Sekunden vor der ersten Sirene sorgte Ole Appenrodt mit dem 2:5 für entsprechend Motivation für das zweite Drittel. Doch in diesem sollte dem TV Lilienthal dann noch weniger gelingen. "Keine Frage, das haben wir uns selbst zuzuschreiben", knurrte Blankenstein: "Wir sind in alte Muster zurückgefallen, haben uns in Einzelaktionen aufgerieben." Auch im Schlussdrittel ließen die Hamburger nicht locker. Mehr als zwei weitere Ehrentreffer durch Fabian Diaz de Armas nach Pass von Daniel von der Heyde und durch Ole Appenrodt, der eine Vorlage von Dennis Heike verwertete, waren nicht drin.
"Wir werden die Fehler aufarbeiten, dürfen uns von dieser herben Niederlage aber auch nicht umwerfen lassen", meinte Blankenstein. Aus solchen Spielen zu lernen, gehört zum Reifeprozess dieser Mannschaft.
TV Lilienthal: Ralf Hallerstede, Arjangui; Brinkmann, Marc Lubes, Frese, Krieger, Appenrodt, Diaz de Armas, Björn Lubes, Heißenbüttel, Kimmig, Bothe, Seitz, Heike, von der Heyde, Melde






