| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Fünf Spieltage sind noch zu spielen, die Mannen von Trainer Andreas Blankenstein stehen nach nur einem Sieg aus neun Spielen mittlerweile abgeschlagen auf dem letzten Platz. "Wenn wir uns so ungeschickt anstellen, haben wir bei einem Team wie Dresden keine Chance", fluchte Trainer Andreas Blankenstein: "Man muss klar sagen: Die sind weiter als wir", so das ernüchternde Fazit des TVL-Trainers.
Wie schon so oft in den vergangenen Spielen, traten die Lilienthaler auch im Duell der Aufsteiger besonders zu Beginn der Partie viel zu fahrlässig auf. So kam es, dass Dresden bereits nach acht Minuten mit 2:0 führte.
Beide Male war mit Jakub Koník einer der drei überragenden Tschechen von Dresden erfolgreich. Landsmann Daniel Huliß, der gleichzeitig auch der beste Vorlagengeber der ersten Bundesliga ist, erhöhte sogar noch auf 3:0 (14.). Als sich dann auch noch der dritte Tscheche, Leo? Tußek, in die Torschützenliste eingetragen hatte (27.), war die Partie im Prinzip bereits entschieden.
Zu harmlos agierten die Lilienthaler "Wölfe" an diesem Tag, als dass man ihnen noch eine Wende zugetraut hätte. Nach dem 0:5 durch Huliß konnte Tobias Melde wenigstens den 1:5-Anschlusstreffer erzielen. Als die Dresdner im Schlussdrittel das eigene Tempo ein wenig drosselten, entwickelte sich ein - zumindest für die Zuschauer - schön anzusehendes Scheibenschießen, in dem Marc Lubes (2), André Kimmig und erneut Melde für die weiteren TVL-Treffer sorgten.
Lilienthals Coach allerdings hatte das, was er in Dresden gesehen hatte, naturgemäß überhaupt nicht gefallen. Entsprechend vernichtend fiel dann auch das Fazit des TVL-Trainers aus: "Dresden war heute zu stark für uns", gestand Blankenstein, "oder wir zu schwach für Dresden."
TV Lilienthal: Nils Hallerstede, Ralf Hallerstede; Brinkmann, Marc Lubes, Frese, Krieger, Appenrodt, Diaz de Armas, Björn Lubes, Heissenbüttel, Kimmig, Bothe, Seitz, Heike, von der Heyde, Melde






