| Zwölf Fragen zum Sportjahr 2011 » |
Vor über 30 Jahren ging es los - und rasch entwickelte es sich immer weiter. Nach den Kindern kamen die Erwachsenen und schließlich der Reha-Sport, der mittlerweile so gefragt und erfolgreich ist, dass er vom Deutschen Turnerbund (DTB) mit dem begehrten Gütesiegel "Gesundheit plus" ausgezeichnet worden ist. Ein Zertifikat, das für uneingeschränkte Qualität steht.
Beim TSV Weyhe-Lahausen wird längst nicht mehr "nur" geturnt, es steckt weitaus mehr hinter dem Ganzen. So sind die Korbballerinnen, die Volleyballer und eine Wandergruppe in die Abteilung integriert und verhelfen ihr zu einer Sollstärke von derzeit exakt 554 Mitgliedern - nur geringfügig weniger als die Fußballer. Jahrelang waren die Turner die größte Abteilung.
Doch unabhängig davon ist es entscheidend, dass nach wie vor Visionen existieren. Ideen werden konkretisiert, ohne das die bewährte Basis verlassen werden muss. Die soll es nämlich nach wie vor allen Mitgliedern ermöglichen, von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter beim TSV Weyhe-Lahausen aktiv zu sein. In der Turnabteilung sei das möglich, versichert Dietke Schollmaier. "Lebenslang TSV", ergänzt Rainer Dismer mit einem zufriedenen Lächeln. Schollmaier selbst ist schon seit 34 Jahren aktives Mitglied, und es werden noch etliche Jährchen hinzukommen. Wetten?!
Das Wohlgefühl der Beteiligten rekrutiert sich nicht zuletzt aus dem Umstand, dass beim TSV kein Stillstand herrscht. So liebäugelt Rainer Dismer perspektivisch mit einem Gesundheitszentrum Weyhe-Mitte, "das wäre der nächste logische Schritt", sagt er. Grundsätzlich sei es wichtig, dem Hang vieler Sporttreibender zu einer individuelleren Trainingsgestaltung nachzukommen. "In diese Richtung gibt es viele Gedankenspiele", verrät Dietke Schollmaier. Dem Zeitgeist werde somit Rechnung getragen, ohne die eigene Identität zu verleugnen. Gemütlich sein, überschaubar sein, zuverlässig sein, engagiert sein - das seien Werte, mit denen der TSV Weyhe-Lahausen wuchern könne, das mache den Verein attraktiv.
Auch im Turnbereich vertraut man gut ausgebildeten Übungsleitern, Fachwissen wird groß geschrieben - unabhängig davon, ob es sich um die leistungsorientierten Gruppen handelt oder um den reinen Freizeitbereich.
Erst kürzlich gab es diesbezüglich wieder einen Erfolg zu vermelden: Ein neuer Übungsleiter fürs Vorschulturnen ist gefunden worden, auch für die Allerjüngsten kann es folglich wieder losgehen.






