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Der laute Sound der großen Blasinstrumente, der bis zu 130 Dezibel erreichen kann, würde die Stimmung im Stadion nachhaltig verändern, hieß es in der Erklärung des Klubs. Zudem könne es auf Grund der Lautstärke zu Streitigkeiten unter den Zuschauern kommen. Mit einem generellen Verbot der Vuvuzelas will der Verein solchen Problemen nun zuvorkommen.
"Wir sind sicher, dass die Mehrheit unserer Fans Verständnis für das Verbot hat", wird Werder-Boss Klaus Allofs auf der Vereinshomepage zitiert. Auch bei den Public Viewings müssen die Tröten deutschlandweit außen vor bleiben.
Ob die Vuvuzela in den Bundesliga-Stadien willkommen ist, wird aktuell in den Vereinen diskutiert. Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, SC Freiburg, 1. FC Nürnberg, Schalke 04, 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt haben sich ebenso wie Werder klar gegen die Tröte ausgesprochen, Branchenführer Bayern München ist noch unentschlossen und will das Verhalten der Fans abwarten.
Werder Bremen hat die Vuvuzela im Weserstadion verboten. Finden Sie die Maßnahme richtig?
Zwar sind sich Vereinsbosse und Fans gleichermaßen einig, dass beim Ligastart gut einen Monat nach der WM nicht mit einer "Vuvuzela-Flut" zu rechnen ist. Doch reichen schon wenige Vuvuzelas, um die Stimmung im Stadion nachhaltig zu beeinflussen, wie Stefan Watzinger sagt. Er ist Mitbegründer der Online-Petition "Gegen Vuvuzelas - pro Stimmung". Die Initiative entstand nach dem Confederations-Cup vor knapp einem Jahr und ihre Unterstützerzahl explodierte während der ersten zwölf WM-Tage von 120.000 auf gut 217.000.
Die Stimmung in Deutschland sei eindeutig, meint Watzinger: Die Vuvuzelas nervt die meisten Fans mit ihrer Lautstärke und monotonen Penetranz. Entsprechend freut sich Watzinger, dass immer mehr Vereine ein generelles Vuvuzela-Verbot in den deutschen Stadien aussprechen: "Die Vereine sollten sich nicht darauf verlassen, dass die Fans von selbst darauf verzichten, die Vuvuzelas mit in die Stadien zu bringen. Das wird nicht funktionieren."



