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 - 13.03.2011

Die zehn größten Ernährungs-Irrtümer

Bremen. Wer nach 18 Uhr noch etwas isst, darf sich nicht wundern, wenn er zunimmt. Pilze und Spinat darf man auf keinen Fall wieder aufwärmen. Und wer immer artig Möhrchen knabbert, braucht bestimmt keine Brille. Was an diesen Tipps aus Omas Zeiten dran ist, zeigt die Fotostrecke.
Frischer Spinat
Beängstigend schlank
Lutscher mit oder ohne Zucker.
Salzstange wird 75 Jahre alt
Gänsebraten
Familienleben
Kirschernte
Meerschweinchen
Allrounder
Steinpilze
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Spinat ist der wichtigste Eisenlieferant: Spinat enthält in der Tat sehr viele wertvolle Vitamine und Nährstoffe, darunter Vitamin B und C sowie Kalzium. Auch Eisen steckt im Spinat, allerdings ist das Gemüse längst nicht der wichtigste Lieferant des Spurenelements, das eine wichtige Rolle bei der Sauerstoffversorgung im Körper spielt. Wie es genau zu diesem Mythos gekommen ist, dafür gibt es mehrere Theorien. Eine geht davon aus, dass dem Schweizer Physiologen Gustav von Bunge 1890 bei der Untersuchung des Eisengehaltes im Spinat ein folgenreicher Fehler unterlaufen ist: Er schrieb dem frischen Blattgemüse den Eisenwert des getrockneten zu – also 35 Milligramm pro 100 Gramm. Die tatsächliche Menge liegt bei 3,5 Milligramm. Eine andere Legende besagt, dass schlicht das Komma verrutscht ist. Fakt ist: Spinat enthält Eisen, aber längst nicht so viel wie lange Zeit behauptet. Spitzenlieferanten sind die Schweineleber mit einem sechsfach höheren Gehalt als Spinat, Hühnereigelb, Rinderleber, Linsen, Pfifferlinge, Blutwurst, weiße Bohnen, Hirse, Erbsen und Haferflocken. Bei der besseren Verwertung des Eisens im Körper hilft Vitamin C – zum Beispiel in Form eines Glases Orangensaft zum Essen.

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