Fotostrecke

 - 05.07.2011

Hickels Wirtschaftslexikon

Von Gesa Wicke
Bremen. Der Bremer Wirtschaftprofessor Rudolf Hickel erklärt im WESER-KURIER in loser Folge grundlegende Begriffe der Wirtschafts- und Finanzwelt. Die dazugehörige Fotostrecke erläutert die wichtigsten Konzepte.
Ein Finger zeigt auf einen Kontoauszug, aufgenommen am 16.02.2005 in Schwerin (Illustration zum Thema "Gläserne Konten"). Von April 2005 an können Steuerfahnder Konten vermeintlicher Steuersünder einsehen. Finanzämter, die Arbeitsagentur oder Sozialämter haben Zugriff auf Daten sämtlicher Konten und Depots bei deutschen Banken und Sparkassen. Nach Auslaufen des Amnestieangebots an Steuerflüchtlinge Ende März soll einen Tag später das «Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit» in Kraft treten. Foto: Jens Büttner/lmv +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Ein Mechaniker überprüft am 02.06.2010 in Oberhausen beim Turbinenhersteller MAN-Turbo die Schaufeln einer Turbine. Die führenden Forschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland deutlich angehoben. Die Ökonomen erwarten 2011 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,8 Prozent, heißt es in dem am Donnerstag (07.04.2011) in Berlin vorgestellten Frühjahresgutachten. Foto: Oliver Berg dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
TO GO WITH China-France-G20-economy-government ADVANCER by Boris Cambreleng(FILES) This photo taken on May 20, 2005 shows a bank teller counting Chinese currency 100 yuan notes in Beijing. Ministers and bankers from G20 nations meet in China in March 2011 to discuss challenges facing the world monetary system, but Beijing has ruled out one of the hottest topics -- its exchange rate regime. Host China has said its exchange rate system will not be up for discussion, despite ongoing criticism that its yuan currency is massively undervalued, giving it an unfair trade advantage. AFP PHOTO / Frederic J. BROWN / FILES
Ein Börsenhändler blickt am Mittwochmittag (08.05.2002) in Frankfurt/Main auf die Kurse des DAX. Der deutsche Aktienmarkt befand sich am Mittwoch nach überraschend positiven Zahlen des weltgrößten Internet- Ausrüsters Cisco spürbar im Aufwind. Das Kursbarometer DAX stieg angeführt von einer festen Aktie der Deutschen Telekom um 1,6 Prozent auf 4948 Punkte. Am Neuen Markt stieg der NEMAX 50 um 4,4 Prozent auf 823 Punkte. dpa/lhe
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Doppik: Das Land Bremen hat zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Eröffnungsbilanz vorlegt. Grundsätzlich werden die Vermögenswerte des Landes auf der Aktivseite den Verbindlichkeiten bzw. künftigen Verpflichtungen auf der Passivseite gegenübergestellt. In mühevoller Detailarbeit ist für den Großkonzern Bremen ein den privatwirtschaftlichen Unternehmen vergleichbares Informations-, Kontroll- und Steuersystems geschaffen worden. Damit wird das bisher geltende System der Kameralistik durch die sogenannte Doppelte Buchführung in Konten (Doppik) ergänzt.
ARCHIV - Eine Installation mit dem Euro-Zeichen steht vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main (Dreheffekt) - Illustration vom 07.02.2008). Ungeachtet der weltweiten Krisenherde wird die Europäische Zentralbank (EZB) am 07.04.2011 voraussichtlich die Zinswende einläuten. Experten erwarten wegen der anziehenden Inflation zunächst eine leichte Anhebung des Leitzinses für den Euro-Raum um 0,25 Punkte. Der wichtigste Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft mit Zentralbankgeld war mitten in der Wirtschafts- und Finanzkrise im Mai 2009 auf das Rekordtief von 1,0 Prozent gesenkt worden. Foto: Arne Dedert dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
ILLUSTRATION - Ein Daumen drückt am Mittwoch (03.02.2010) in München (Oberbayern) auf eine Griechische 1-Euro Münze. Brüssel nimmt Griechenland als größten Schuldensünder des Eurogebiets in beispielloser Weise an die Kandare. Athen müsse bis 2012 sein Defizit in den Griff bekommen, entschied die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel im laufenden Defizitstrafverfahren. Die Kommission nimmt mit dem Schritt den griechischen Haushalt unter strikte Kontrolle. Foto: Angelika Warmuth dpa/lby (zu dpa 0451 vom 03.02.2010) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - ILLUSTRATION - Ein Kugelschreiber liegt am 16.04.2009 in Straubing (Niederbayern) auf einer Einkommensteuererklärung neben Euroscheinen. Der Steuerstreit in der schwarz-gelben Koalition ist beigelegt. Union und FDP im Bundestag einigten sich mit Finanzminister Schäuble (CDU) nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa vom Mittwoch (19.01.2011) darauf, dass die Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrages von 920 auf 1000 Euro bereits in diesem Jahr voll umgesetzt wird. Der Steuervorteil soll mit der Lohnabrechnung im Dezember diesen Jahres an die Arbeitnehmer weitergereicht werden. Foto: Armin Weigel dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Mit dem Stichwort Flat Tax verbindet sich das Modell einer Einfachsteuer mit einem niedrigen Steuersatz. Wichtiges Ziel ist es, mit einer durchgängigen Vereinfachung die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit herzustellen. Zu dem Konzept gehört auch der radikale Abbau von Steuersubventionen und Steuerprivilegien. Dabei sollen die Steuermehreinnahmen aus der Beseitigung von Steuerprivilegien zur Gegenfinanzierung für die massiven staatlichen Einnahmeverluste infolge des Niedrigsteuersatzes mobilisiert werden. Die Flat Tax unterscheidet sich mit ihrem einheitlichen Einfachsteuersatz fundamental gegenüber dem geltenden Steuertarifverlauf. Derzeit wird bis zu einem jährlich zu versteuernden Einkommen von 8004 Euro / 16008 Euro (Alleinstehende, Grundtabelle / Verheiratete, Splittingtabelle) keine Steuer erhoben. Nach diesem am Existenzminimum ausgerichteten Grundfreibetrag setzt der Eingangssteuersatz mit 14 Prozent ein. Nach der Eingangsbesteuerung steigt der Steuersatz eines zusätzlich zu versteuernden Euros bis zu 42 Prozent (Zone linearer Progression). Ab einem jährlich zu versteuernden Einkommen von 52882 Euro gilt dieser Spitzensteuersatz (ab 250731 Euro die „Reichensteuer“ mit 45 Prozent).
ARCHIV - Gebündelte Zehn-Euro-Banknoten liegen auf einem Tisch (Archivfoto vom 26.02.2007). Damit eine Regierung zum Beispiel Straßen, Kanäle oder Schulen bauen kann, leiht sie sich oft einen Batzen Geld. Den zahlt sie dann allmählich zurück. Außerdem brauchen viele Staaten regelmäßig eine Menge Geld, um unter anderem Arbeitslose und Rentner zu unterstützen. Foto: Jens Wolf dpa ACHTUNG Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Dienstes Nachrichten für Kinder +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++
A construction worker is seen on the stage where Democratic Presidential candidate John Kerry's election night event is being held during construction, Monday 01 November 2004 in Boston. Foto: Justin Lane dpa
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Hair Cut: Als Hair Cut bezeichnet man die Umschuldung zahlungsunfähiger Staaten. Die betroffenen Gläubiger müssen dabei mit Verlusten rechnen. Beispiel: Für eine Staatsanleihe mit dem Nennwert 100 wird nach dem Teilverzicht um 40 Prozent nur noch 60 am Fälligkeitstag zurückbezahlt. In der EU wird derzeit über einen Hair Cut für Griechenland diskutiert, um die Zahlungsfähigkeit des Krisenlandes zu erhalten. Deutschland als Gläubiger müsste dann mit 15 Milliarden Euro Verlust rechnen. Betroffen wären die verstaatlichte Hypo Real Estate, die Commerzbank und die Postbank.
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IWF-Chefin Lagarde
Ein Börsenhändler schaut am Mittwoch (08.10.2008) in der Börse in Frankfurt am Main erfreut auf die DAX-Kurve, die nach dem vorläufigen Tagestief von 4870 Punkten (l) wieder deutlich nach oben zeigt. Stark belastet von den Kurseinbrüchen an den Weltbörsen startete auch der deutsche Aktienmarkt mit starken Verlusten, erholte sich jedoch am Mittag nach der Ankündigung einer Zinserhöhung durch die EZB. Foto: Frank Rumpenhorst dpa/lhe +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Fußball 2. Bundesliga, 18. Spieltag: DSC Arminia Bielefeld - VfL Bochum 1848 in der Schüco Arena in Bielefeld. Bielefelder Fans zeigen ein Banner mit der Aufschrift "Kredit verspielt" (Archivfoto vom 13.02.2011). Nach der genehmigten Finanzhilfe für Arminia Bielefeld steht der Fußball Zweitligist als erster Absteiger fest. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) gab am Dienstag in Frankfurt/Main bekannt, dass der Arminia infolge der Finanzhilfen drei Punkte abgezogen werden. Dies habe der Vorstand des Ligaverbandes beschlossen. Foto: Oliver Krato dpa (zu dpa0478 vom 19.04.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Gemeindekassen sind leer
Auf Rechnungen ist am Mittwoch (26.10.2005) in Schwerin ein eingetragener Mehrwertsteuersatz in Höhe von 20 Prozent zu sehen (IIllustration zum Thema Mehrwertsteuererhöhung vom 26.10.2005) Der Sparbeschluss von Union und SPD hat den Streit über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer neu entfacht. Nach Medien-Informationen ist eine Anhebung der Steuer auf 20 Prozent im Gespräch. Der volle Steuersatz solle in mindestens zwei Schritten zunächst von 16 auf 18 Prozent und danach weiter auf 20 Prozent angehoben werden. Das soll zusätzlich 30 Milliarden Euro pro Jahr bringen. Erwogen werde zudem, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent nur noch für Lebensmittel und nicht mehr für Produkte wie Blumen oder Tierfutter zuzulassen. Foto: Jens Büttner dpa/lmv Foto: Jens Büttner dpa/lmv (zu dpa 4072 und 4124 vom 26.10.2005) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Großbank Société Générale
Euro Geldscheine und 1 Dollar Geldschein (liegend) auf Schachbrett. Symbol: Investment-Strategie, Währungsgeschäfte, Wertverfall des US Dollar | Euro banknotes and 1 Dollar banknote on chessboard.| (Fotografeninfos siehe IPTC-Feld Besondere Hinweise)
Neben der Schuldenuhr, die die Verschuldung des Landes Niedersachsen anzeigt, stehen am Freitag (28.12.2007) David McAllister (r), CDU-Fraktionsvorsitzender, und Bernd Althusmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU, und zeigen die Verringerung der Schulden auf 17 Euro pro Sekunde ab dem Jahr 2008. Niedersachsens Schuldenuhr tickt zum Jahreswechsel wieder ein bisschen langsamer: 2007 wuchs der Schuldenberg der Landes durchschnittlich um rund 30 Euro pro Sekunde. 2008 sollen es nach Berechnungen der CDU-Landtagsfraktion nur noch rund 17 Euro pro Sekunde sein. Foto: Peter Steffen dpa/lni (zu lni 4215) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Solidaritätszuschlag: Der Solidaritätszuschlag ist eine Ergänzungsabgabe auf die Einkommenssteuer, die Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte sowie die Gewinne, die der Körperschaftsteuer unterliegen. Das Aufkommen steht ausschließlich dem Bund zu. Der Steuersatz des Solidaritätszuschlags wird im Prinzip auf das zu versteuernde Einkommen erhoben. Die Einführung dieser Sonderabgabe wurde maßgeblich mit dem Ziel begründet, dem Bund zusätzliche Mittel zur Finanzierung der deutschen Einheit zu bringen. Diese Rechtfertigung der Abgabe mit der direkten Zweckbindung an die Finanzierung einigungsbedingter Zusatzausgaben des Bundes hatte von Anfang an haushaltstechnisch keine Geltung. Denn eine Abgabe, die ausschließlich für die Finanzierung einer spezifischen Ausgabe des Bundes eingesetzt wird, ist prinzipiell rechtlich nicht zulässig. Vielmehr sind Steuern allgemeine Entgelte, die zur Finanzierung ohne Berücksichtigung von Ausgabenarten dem öffentlichen Haushalt zufließen. Für welche Ausgaben der Soli am Ende genutzt worden ist, lässt sich nicht rekonstruieren. Wegen der von Anfang an nicht vorhandenen zeitlich befristeten Zweckbindung gilt heute der Solizuschlag als eine feste Einnahmequelle des Bundes.
Spekulationsblasen: Spekulationsblasen beschreiben die mit der Erwartung auf schnelle und hohe Gewinne nach oben getriebenen Preise. Diese spekulativen Preise, mit denen die Blase aufgepumpt wird, entfernen sich jedoch von den aus den fundamentalen Marktbedingungen begründeten ökonomischen Werten. Spekulationsblasen lassen sich beobachten bei Handelsgütern (Rohstoffe und Nahrungsmittel), Vermögensgegenständen (Immobilien), Wertpapieren (Aktien und Anleihen), Devisen und Finanzmarktprodukten (Derivate). Auf Dauer sind Preise, die nichts mit den fundamentalen Marktbedingungen zu tun haben, nicht zu halten. Wenn Spekulationsblasen platzen, verursachen sie meist weit über ihre Märkte hinausgehende Folgen. Wann eine Blase genau platzen wird, ist trotz vieler historischer Erfahrungen theoretisch nicht erklärbar und damit auch nicht vorherzusagen. Da sind psychologische Eigenschaften wie Gier, Instinkte, Emotionen, Herdentrieb, Ängste und Panik im Spiel. Von der strengen einzelwirtschaftlichen Rationalität ist nichts mehr zu erkennen.
Homer Griechenland Verschuldung
US-Präsident Barack Obama hat drastische Haushaltskürzungen angekündigt. Zugleich wolle er die Steuern für reiche Amerikaner erhöhen und Schlupflöcher schließen, sagte der Präsident am Mittwoch in einer Grundsatzrede in Washington. Insgesamt belaufe sich sein Sparziel in den kommenden zwölf Jahren auf 4 Billionen Dollar (2,76 Billionen Euro). Entwicklung der US-Staatsverschuldung seit 2000 in Prozent des BIP (Brutto-Gesamtverschuldung und jährliches Finanzierungssaldo), Querformat 90 x 85 mm, Grafik. A: Brühl, Redaktion: Ch. Elmer pixel
ARCHIV - Dunkle Wolken sind über den Bankentürmen von Frankfurt am Main aufgezogen, aufgenommen am 10.07.2009. Am Freitag (23.07.2010) veröffentlicht die Bankenaufsicht CEBS die Stresstestrrgebnisse europäischer Banken. Foto: Arne Dedert dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
ARCHIV - Gold-Barren mit verschiedenen Gewichten liegen auf internationlen Geldscheinen (undatiertes Archivbild). Globale Krisenherde und die Angst vor einer stark anziehenden Teuerung treiben den Goldpreis immer näher an die psychologisch wichtige Marke von 1500 Dollar. Am Freitag (08.04.2011) kostete eine Feinunze (rund 31 Gramm) des gelben Edelmetalls bereits rund 1468 Dollar und damit so viel wie noch nie. Foto: Wolfgang Hartmann dpa (zu dpa-Korr.-Bericht "Krisenherde und Inflation treiben Goldpreis Richtung 1500 Dollar" am 08.04.2011) +++(c) dpa - Bildfunk+++
ILLUSTRATION - Miniaturbauarbeiter stehen am Montag (17.01.2011) in Schwerin um eine Euro-Münze. Das hoch verschuldete Euro-Land Portugal wird doch die Finanzhilfe der Europäischen Union beantragen. Das erklärte der Finanzminister der geschäftsführenden Regierung, Fernando Teixeira dos Santos, am Mittwoch (06.04.2011) in Lissabon. Foto: Jens Büttner lmv +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ratingagenturen: Ratingagenturen übernehmen die Bewertung der Kreditwürdigkeit (Bonität) von Banken und börsenorientierten Unternehmen. Hauptsächlich sind die Unternehmen Standard&Poor's (SAP), Moody's und Fitch Ratings für die Vergabe der Noten zuständig, die die Sicherheit von Anlagen festlegen. Damit üben sie eine monopolistische Macht über die Kreditvergabe aus, die hoch umstritten ist. Da es sich um privatwirtschaftliche Unternehmen handelt sind die Einstufungen nicht frei von privaten Interessen oder Fehlurteilen.
Rezession: Von Rezession ist die Rede, wenn das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwei Quartale hintereinander negativ ist, die Gesamtwirtschaft also schrumpft. Diese Beschreibung ist allerdings umstritten, denn dass die Wirtschaft nach einer Phase des Aufschwungs in eine Phase des Abschwungs gerät, ist normal. Erst wenn die Wachstumsraten unter Null in einen negativen Bereich sinken, liegt eine Rezession vor. Das „National Bureau of Economic Research“ bezieht deswegen auch Faktoren wie Rückgang der Auftragseingänge, sinkende Produktionstätigkeit, Anstieg der Arbeitslosigkeit in die Definition mit ein. Von einer doppelten Rezession spricht man, wenn die Wirtschaft nach wenigen Monaten des Negativwachstums ein Zwischenhoch erreicht, nur um in eine erneute Rezession abzutauchen.
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Bankenabgabe: Diese Abgabe wird bei den Banken mit dem Ziel erhoben, einen Fonds zu finanzieren. Mit dem Geld aus dem Fonds sollen die Banken sich künftig an den Krisenkosten auf den Finanzmärkten beteiligen. Dieser Notfallfonds ist mit einer speziellen Versicherung der Banken gegen existenzbedrohende Risiken zu vergleichen. Damit werden nicht mehr nur die Steuerzahler, sondern auch die Verursacher von Krisen an den Folgekosten sowie der Neuordnung systemrelevanter Banken beteiligt.

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