Fotostrecke

 - 02.09.2011

Auf den Spuren jüdischen Lebens durch Bremen

Bremen. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs ist viel Jüdisches aus Bremen verschwunden. Einiges ist aber dennoch zu sehen bei der Stadtführung "Auf den Spuren jüdischen Lebens in Bremen". Die Fotostrecke zeigt Einblicke in die gut zweistündige Tour.

Heute sitzt die Bremer Volkshochschule im Bamberger - 1907 eröffnete der jüdische Kaufmann Julius Bamberger dort sein Kaufhaus.
Auf dem Dach wurde der alte Schriftzug in Erinnerung an Julius Bamberger wieder angebracht. Im Krieg wurde das Gebäude zerstört.
Am Rathaus sind vier Figuren aus dem alten Testament zu sehen. Sie sind auch Figuren des jüdischen Glaubens.
Am Ostgiebel des Rathauses sind Petrus, Hiob, Jona und Salomon zu sehen.
Am neuen Rathaus sind Adam und Eva abgebildet. Auch sie sind wichtige Figuren des christlichen und jüdischen Glaubens.
Die Domtore zeigen das Alte und das Neue Testament. Neben dem Alten Testament stehen David und Mose.
Die Figuren auf dem Domtor sind Darstellungen mit antisemitischen Zügen, die in der NS-Zeit entstanden sind.
Arthur P. Zapf zeigt die Darstellungen des Neuen Testaments auf den Domtüren.
Die Domgemeinde distanziert sich von den antisemitischen Darstellungen auf den Portalen und bewahrt sie aber als historisches Gut.
Das Denkmal erinnert an die Opfer der Reichspogromnacht.
An der Propsteikirche St. Johann (Hohe Straße) ist ein Davidstern angebracht. Er steht für das Alte Testament. Das Kreuz symbolisiert das Neue Testament.
Ein Schild an einem Wohnhaus in der Kolpingstraße erinnert an die ehemalige Synagoge.
Der Rosenak-Haus Verein möchte den Keller der Synagoge unter dem Haus gerne wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Rosenak-Haus lebte früher der Rabbi Rosenak.
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Heute sitzt die Bremer Volkshochschule im Bamberger - 1907 eröffnete der jüdische Kaufmann Julius Bamberger dort sein Kaufhaus.

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