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 - 15.02.2012

Gefragte Gewerbegebiete in Bremen

Bremen. Es läuft rund in der Wirtschaft. Die Auftragslage der Unternehmen ist prächtig. Das merken auch die Wirtschaftsförderer. Nach den schlimmen Krisenjahren 2009 und 2010 sind die Verkäufe von Gewerbeflächen wieder stark gestiegen. So stark, dass in manchen Gebieten die Flächen knapp werden.
Airport-Stadt: Die meisten Verkäufe gab es in der Airport-Stadt mit knapp zehn Hektar. Dort investieren die Unternehmen insgesamt 60 Millionen Euro in ihre Standorte. Rund 8000 Quadratmeter hat das Unternehmen Thermo Fischer, ein Spezialist für Mess- und Regeltechnik, erworben. Auch die Luft- und Raumfahrtunternehmen Astrium und MT Aerospace waren unter den größten Kunden.
Es folgt mit rund fünf Hektar das Güterverkehrszentrum...
... in der Überseestadt (vier Hektar; Archivbild 2009) und...
Für 2012 ist die Wirtschaftsförderung Bremen ebenfalls sehr optimistisch. Es sollen "Verhandlungen zu großvolumigen Flächenverkäufen im Gewerbepark Hansalinie laufen". Warum es sich dabei genau handelt, wird noch nicht verraten. Es handle sich aber überwiegend um Automobilzulieferer für Daimler.
In Bremen-Nord soll das ehemalige Gelände der Bremer Wollkämerei für Industrieansiedlungen fit gemacht werden.
<p>Auch der <strong>Science Park</strong> in unmittelbarer Nähe zur Jacobs University ist interessant. Dort soll die Klammer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gesetzt werden.</p>
<p>Eines der größten und erfolgreichsten Gewerbegebiete Bremens ist der <strong>Technologiepark Universität</strong> - es ist 172 Hektar groß. Mehr als 400 Hightech-Unternehmen mit rund 6500 Mitarbeitern haben sich dort angesiedelt, dazu - neben der Universität mit 3000 Mitarbeitern - weitere 20 Forschungsinstitute mit 1600 Mitarbeitern. Derzeit sind noch rund elf Hektar frei.</p>
<p>Wirtschaftsförderer Andreas Heyer sorgt sich ein wenig um die Randlagen Bremens. Er bezieht sich dabei auf Gewerbegebiete wie Horn-Lehe oder Bayernstraße (Foto). "Wenn dort ein Unternehmen erweitern möchte, will es nicht durch die halbe Stadt ziehen", sagt er. "Dann zieht es im Zweifel lieber drei Kilometer weiter nach Niedersachsen."</p>
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Airport-Stadt: Die meisten Verkäufe gab es in der Airport-Stadt mit knapp zehn Hektar. Dort investieren die Unternehmen insgesamt 60 Millionen Euro in ihre Standorte. Rund 8000 Quadratmeter hat das Unternehmen Thermo Fischer, ein Spezialist für Mess- und Regeltechnik, erworben. Auch die Luft- und Raumfahrtunternehmen Astrium und MT Aerospace waren unter den größten Kunden.

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