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 - 27.05.2010

Die historische Schlachte

Von Barbara Debinska
Bremen. An die historische Schlachte aus den 30er und 60er Jahren wird sich manch älterer Bremer noch erinnern. Und Archivbilder mit Schlachte-Motiven aus dem 19. Jahrhundert versetzen nicht nur Neubremer ins Staunen, wie sich die Weserpromenade im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Historische Aufnahme aus dem Jahr 1860 - ein Ruderboot als Fähre über die Weser im Bereich der Schlachte.
Die Schlachte in Bremen - ein Platz zum Ausruhen und Sonnen.
Historisches Foto aus dem Jahr 1934, die Schlachte in Höhe der Ansgaritränkpforte - das Gebäude der Unterweser Reederei an der Ecke.
Historisches Foto aus dem Jahr 1934, die Schlachte in Höhe der Ansgaritränkpforte - das Gebäude der Unterweser Reederei an der Straßenecke vorne links - im Hintergrund der Kirchturm der Martinikirche.
Historisches Foto aus dem Jahr 1964, die Schlachte - im Hintergrund der Kirchturm der Martinikirche.
Der Kaufmann Friederich Schröder, geb 1775, wuchs in Bremen auf. Er war Kaufmann und dann Bevollmächtigter im Bereich einer Assekuranz - Kompanie und Heringsfischerei. Er entwickelte Anfang des 19. Jahrhunderts die Idee, die schlechten Fahrwasserverhältnisse der unteren Weser durch den Einsatz von Dampfschiffen zu überwinden. Am 14.Juni 1816 beantragte er beim Bremer Senat die Konzession für eine derartige Unternehmung und erhielt das Privileg zum Betrieb von Dampfschiffen auf der Weser mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Nachdem Pläne, ein Dampfschiff in England oder Schottland zu erwerben, fehlgeschlagen waren, beauftragte er die Werft von Johann Lange mit dem Bau. Am 30. Dezember 1816 erfolgte der Stapellauf und kurze Zeit später der Liniendienst auf der Weser mit dem Dampfschiff "Weser". Auch das Dampfschiff konnte den widrigen Flussverhältnissen nicht viel entgegensetzen, und so blieb Schröders Unternehmung überwiegend unwirtschaftlich. Er fuhr zwischen Bremen und Brake, Bremerhaven existierte noch nicht. Ein zweites Dampfboot, die Herzog von Cambridge, wurde 1818/19 bis 1830 in Betrieb genommen. 1833 wurde der Verkehr eingestellt. Bis dahin wurden insgesamt 83.291 Passagiere befördert. Das Haus links im Bild ist die "Aschenburg" an der Kalkstraße.
Mehr als nur eine Idee: Hans Diers (links) und Uwe Dübel mit dem Modell der überfluteten Martinistraße.
Die Schlachte in Bremen wird zur grünen Flaniermeile. Die fünf Meter hohen Schnurbäume liegen bereit.
Die Schlachte in Bremen wird zur grünen Flaniermeile. Wo heute noch Sandsäcke das Erdreich sichern, wird ab April eine große Sonnenterrasse gebaut. Die Europäische Union bezahlt auch den zweiten Abschnitt des Schlachte-Boulevards aus ihrem Regionalfonds zur Förderung des Fremdenverkehrs.
Die Schlachte in Bremen, reges Treiben im 19. Jahrhundert - im Hintergrund die Martinikirche.
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Historische Aufnahme aus dem Jahr 1860 - ein Ruderboot als Fähre über die Weser im Bereich der Schlachte.

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