Fotostrecke

 - 20.10.2011

Das Bremer Stephaniviertel um 1930

Bremen. Man mag es kaum glauben, aber das heute recht schmucklose Stephaniviertel war einmal ein Stadtteil mit kleinen, engen Gassen und hübschen Häusern. Wie es dort Anfang des 20. Jahrhunderts aussah, zeigt die Fotostrecke.
Das Stephaniviertel war vor dem zweiten Weltkrieg ähnlich eng und kleinteilig wie das Schnoor-Viertel bebaut.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Stadtteil zerstört.
Ihren Namen hat die "Wichelnburg" im Stephaniviertel von einem Flechtwerk, das aus Weiden (Wicheln) bestand.
In dem Viertel standen am Ende der Langenstraße ein Kornhaus von 1591, hohe Packhäuser und die kleine "Gaststätte zum Stephani".
Im Stephaniviertel befanden sich außerdem das Armenhaus (in das später das Focke-Museum einzog), das Zucht- und Werkhaus und ein Krankenhaus.
Diese Foto zeigt das äußere Ende des Stephaniviertels um 1930.
Die schmalen Gassen waren denen des Schnoors ähnlich.
Die Wohn- und Packhäuser wurden 1944 durch Bomben fast völlig zerstört.
Danach wurde das Viertel neu aufgebaut.
Historisches Foto vom "Gängeviertel" um 1935
Der Stephanitorswall unweit des Altenheims
<p>Nach den Bombenangriffen auf Bremen war nicht mehr viel übrig geblieben. Hier sieht man die zerstörte Stephanibrücke am 27. April 1945.</p>
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Das Stephaniviertel war vor dem zweiten Weltkrieg ähnlich eng und kleinteilig wie das Schnoor-Viertel bebaut.

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