Fotostrecke

 - 04.11.2011

Der Bremer Roland wird 607 Jahre alt

Von Carolin Küter
Der Bremer Roland ist seit 607 Jahren Symbol für die Unabhängigkeit der Hansestadt. Seitdem hat er viel erlebt. Unsere Fotostrecke gibt Einblick in sein bewegte Leben, denn am Samstag feiern die Bremer den Geburtstag des steinernen Wahrzeichens.
Der Roland um 1900. (Erschienen im WESER KURIER, 15.12.1949.)
Bremer Marktplatz und Roland im August 1911.
Der „Eiserne Roland , der seit 1915 in dem Winkel zwischen Altem und Neuem Rathaus stand. (Erschienen WESER KURIER, 09.02.1954.)
Um den Roland hinter einer Steinmauer schützen zu können, wurde er 1938/39 in Einzelteile zerlegt und neu aufgebaut.
Hier sieht man, wie der Roland 1938 Stück für Stück zerlegt wird.
Während des Zweiten Weltkrieges war der Bremer Roland in diesem Steinhäuschen eingemauert. Er sollte vor Bomben geschützt werden. (Erschienen WESER KURIER, 29.06.1979.)
63 Prozent der Bremer Innenstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Roland überlebte ganz. 1945 wurde er wieder befreit.
Nicht nur der Roland wurde zum Schutz vor Bomben im Zweiten Weltkrieg eingemauert. Auch die Bismarck-Statue war in ihrem Schutzraum an einem Seitenpfleiler des Doms eingemauert. 1952 wurden Ross und Reiter wieder freigelegt. (Erschienen WESER KURIER, 13.09.2002.)
Zum 551. Geburtstag hat Roland Besuch von diesen vier Frauenfachschülerinnen bekommen. (Erschienen WESER KURIER, 16.06.1955.)
1957 fachsimpeln diese drei Jungen in Osterholz über die Inschrift des Roland-Schildes.
Im brasilianischen Rolandia steht diese Roland-Nachbildung. Bremer Kaffee-Kaufleute spendeten der Gemeinde die Statue, deren Größe vier Fünftel des Originals ausmacht. Sie erinnert an die Heimat von Erich-Koch-Weser, der als Minister der Weimarer Republik vor den Nazis ins brasilianische Exil geflüchtet war. (Erschienen Bremer Nachrichten, 28.12.1967.)
Dieser Kopf des Original-Rolands wurde für Restaurierungsarbeiten abgenommen. Hier steht er in einem Steinmetzbetrieb, der ihn als Vorlage für den "kleinen" Roland für das brasilianische Rolandia nutzt. Restaurateur Günther Ahlisch bürstet ihm den Kopf. (Erschienen WESER KURIER, 16.05.1957.)
An der rechten Schulter der Statue, an Gesicht, Haar und anderen Stellen reparieren Restauratoren den Roland. Damit er besser gegen Witterung geschützt wird, spachteln Wilhelm Schmalstieg und sein Sohn größere Schäden aus. (Erschienen WESER KURIER, 30.06.1959.)
Zu seinem Schnapszahl-Geburtstag bekam der Roland von Bremer Gymnasiasten Blumen geschenkt. (Erschienen WESER KURIER, 06.11.1959.)
Auf das Schild des Rolands wurde ein Protestplakat gehängt: "Roland-Roland- gib uns keinen Boljahn wieder." (Erschienen Bremer Nachrichten 09.02.1968.)
Nach der Restaurierungsphase ist er fast fertig ist er, nur noch das Gerüst muss fallen: Der Roland auf dem Marktplatz. (Erschienen WESER KURIER, 21.11.1969.)
Im stolzen Alter von 579 musste der Kopf des Rolands erneut restauriert werden. Diese Besucher beobachten, wie die Statue wieder auf Vordermann gebracht wird. (Erschienen Bremer Nachrichten, 09.11.1983.)
Das neue Haupt war aus wetterfestem Elmkalkstein. Hier werden Original und Kopie miteinander abgeglichen. (Erschienen Bremer Nachrichten, 30.12.1983.)
Mit einer Drehorgel gratulierten diese Hostessen des Verkehrsvereins dem Roland zum 580. Geburtstag. (Erschienen Bremer Nachrichten 06.11.1984.)
Über 50 Jahre lang steckte eine Bleikassette mit Nazi-Dokumenten im Rücken des Freiheitssymbols. 1938 hatten die Faschisten die Dokumente dem Roland einverleibt, 1989 gruben Bremer Steinhauer sie wieder aus. Eine Karstadt-Tüte verriet, dass sie nicht die ersten waren: Bereits fünf Jahre zuvor entdeckten Steinmetze aus Schaumburg-Lippe die Kassette. Anstatt sie zu entfernen legten sie ihre eigenen Kommentare neben die der Nazis. (Erschienen WESER KURIER, 16.03.1989.)
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Der Roland um 1900. (Erschienen im WESER KURIER, 15.12.1949.)

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