Fotostrecke

 - 16.09.2011

Einblicke in die Tour "Liebe, Lust und Leidenschaft"

Von Brabara Debinska
Bremen. In dem zweistündigen Rundgang "Liebe, Lust und Leidenschaft" zeigt der Historiker Andreas Calic von StattReisen Bremen die erotischen Seiten der Hansestadt. Ausgewählte Stationen der Tour zeigt die Fotostrecke.
Der Rundgang beginnt am Roland vor dem Bremer Rathaus.
Über den Rundbögen zieren viele nackte Steinfiguren die calvinistische Fassade des Bremer Rathauses.
Erst bei genauerem Hinschauen entdeckt man beispielsweise Venus und Amor, die sich innig küssen.
Bei einigen Szenen muss man den Kopf vielleicht etwas zur Seite neigen, um die Darstellung zu entschlüsseln. Mit einem Auge sollte man übrigens immer die Straßenbahnen im Blick behalten, die direkt am Rathaus vorbei fahren.
Andere Bilder sind einfacher zu erkennen.
Wer gute Augen hat, sieht auch weiter oben zwischen den Fenstern manch unsittliche Pose.
Am Brautportal an der Nordseite des St.-Petri Doms erfahren die Gäste mehr zur Geschichte des Kusses und erleben eine Überraschung.
Während des Rundgangs wird der Innenhof des Bremer Landgericht zu einem romantischen Ort,...
...wo ein Briefwechsel zwischen Bremens ehemaligen Bürgermeister Johann Smidt und seiner Schwester vorgelesen wird.
In dem Brief an ihren Bruder will Smidts Schwester wissen, wer um ihre Hand angehalten hat. Denn im 18. Jahrhundert kannte die Frau den Mann oft nicht, der um ihre Hand angehalten hat. Brüder wussten da bisweilen mehr.
Am Hochzeitshaus im Bremer Schnoor erwartet die Teilnehmer eine interessante Gruppenerfahrung.
Einige Gehminuten später gelangt man zum beliebten Ulrichsplatz im Ostertor-Viertel.
Der Platz ist erst im Jahr 2000 zu Ehren von Karl Heinrich Ulrichs.
Der deutsche Jurist gilt als Pionier der Homosexuellen-Bewegung. Auf der Tour erfährt man, warum dem Mann ein ganzer Platz in Bremen gewidmet wurde.
Einblicke
Die Helenenstraße war die erste sogenannte Kontrollstraße weltweit.
Die Rotlichtmeile ist 1879 auf Initiative des Senats der Stadt eingerichtet worden, um die Prostitution unter Kontrolle zu bringen. Bis heute arbeiten die Frauen in der Straße ohne Zuhälter, heißt es. Die Tour endet an der Rückseite der Sackgasse mit einem Lach-Spiel.
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Der Rundgang beginnt am Roland vor dem Bremer Rathaus.

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