Fotostrecke

 - 23.09.2011

Einblicke in Bremens kulinarische Geschichte

Bremen. Die Hansestadt hat einige ganz besondere Gerichte und Getränke auf der Speisekarte. Den Ursprung von Küken-Ragout und Bremens Tradition als Kaffee- und Bierstadt erfahren die Teilnehmer dieser Stadtführung.
Am Rathaus ist eine Frau zu sehen, die eine Henne und Küken auf dem Arm trägt.
Ein berühmtes Gericht im Mittelalter war das „Bremer Küken-Ragout“.
Stadtführerin Isabell Müller nennt den Ratskeller „das köstliche Fundament des Bremer Rathauses“.
Der Bremer Ratskeller war nämlich dafür bekannt, dass seine Ratherren eine besonders feine Nase hatten.
Ein Weinfass von 1653 steht heute noch im Ratskeller. Dieser Wein ist so kostbar, dass Bremen wahrscheinlich alle Schulden los wäre, wenn die Stadt es verkaufen würde.
Der Neptunbrunnen erinnert an den Bremer „Exportschlager“ des Mittelalters: das fischähnliche Neunauge.
Stadtführerin Isabell Müller zeigt die Kopie eines Originaldokuments des Schaffermahls.
Die Stadtführerin zeigt einige Gewürze, die über Bremen nach Deutschland kamen
Am Schütting eröffnete 1637 ein Niederländer das erste Kaffeehaus Deutschlands.
Bei Hachez bekommt die Gruppe eine kleine Tafel Schokolade zum Kosten.
Andere Bremer Spezialitäten werden bei Hachez nur angeschaut, wie das Bremer Kaffeebrot.
Ludwig Roselius erfand koffeinfreien Kaffe, löslichen Kaffe und Kaba.
Wenn im Mittelalter gebraut wurde, dann sah man 24 Stunden vorher Plakate wie dieses, die aufforderten den Nachttopf statt der Weser zu nutzen. So konnte zum Bierbrauen saubereres Wasser genutzt werden.
Ein Bremer Original ist die "Fisch-Lucy", unter ihrem bürgerlichen Namen auch als Lucie Flechtmann bekannt. Sie lebte von 1850 bis 1921 in Bremen und war für ihre Durchsetzungskraft und Schlagfertigkeit bekannt. Ihre Söhne Hermann und Johann führten den Fischhandel nach ihrem Tod fort. Bis 1988 bestand die Flechtmann GmbH.
1 / 15
Am Rathaus ist eine Frau zu sehen, die eine Henne und Küken auf dem Arm trägt.

Weitere Fotostrecken aus Stadtführungen