Spuren des Weihnachtsmannes im Sand der Copacabana von Rio
Obwohl in Rio de Janeiro derzeit Hochsommer herrscht, wird unter den Deutschen im bevölkerungsreichsten Staat Südamerikas das Weihnachtsfest natürlich nach traditioneller Art gefeiert. Die Kombination aus Sonne und 34 Grad sowie Lebkuchen und Stollen ist für einen Bremer wie Claus Oellerking allerdings gewöhnungsbedürftig. Den Stollen haben im Übrigen die Mütter der Schüler der Deutschen Schule in Rio bereits im November in einer Gemeinschaftsaktion gebacken. In der (Vor-)Weihnachtszeit entstehen an der Copacabana viele aus Sand geformte weihnachtliche Motive (Foto). Zudem werden auch in Brasilien Geschenke gekauft und gebastelt sowie Lieder und Gedichte vorgetragen. Die Verkäufer und Kellner tragen rote Weihnachtsmannmützen, und es gibt Weihnachtsschmuck sowie – fast ausschließlich künstliche – Tannenbäume. Der Festtag ist der „Heilige Abend“, und wer Schnee kennt, hofft auch an der Copacabana auf ein kleines „weißes“ Wunder.