Fotostrecke

 - 07.01.2012

Historische Eindrücke vom Bremer Sechstagerennen

Bremen. Seit 1965 gehen Jahr für Jahr die besten Bahnrennfahrer in Bremen an den Start. Heute ist das Sechstagerennen nicht nur für Sportfans ein fester Bestandteil des Terminkalenders. Wir blicken in unserer Bilderstrecke auf die bewegte Geschichte des Wettkampfes zurück.
<p>erschienen WK 12.01.1981</p> <p>17. Bremer Sechstagerennen - 24 Radrennfahrer rasen sieben Nächte lang Runde um Runde über das 166 Meter lange Holzoval in der Stadthalle.</p>
<p>07.01.1965 Das erste Bremer Sechstagerennen (Radrennen) in der Stadthalle beginnt.</p>
<p>erschienen BN 11.01.1977</p> <p>erschienen WK 08.01.1986</p> <p>erschienen WK 08.01.1987</p> <p>Zuschauer im Innenraum sind den Radsportlern zum greifen nah.</p>
<p>erschienen: WK 13.1.1966 - <br />Rudi Altig (links) und Dieter Kemper, die sieger in Bremen.</p>
Diese beiden Herren zeichneten sich 1979 für das Sechs-Tage-Rennen in Bremen verantwortlich: Sportlicher Leiter war damals Willi Röper, Stadthallen-Chef Hans Clausen richtete den Wettbewerb aus.
Hans Claussen machte die Sixdays in Bremen groß. Hier posiert er 1981 mit der Schauspielerin Inrid Steeger.
<p>21.10.1980<br />Sixdays -<span>6.20</span>- Willi Röper an der Spurtglocke</p>
<p>08.07.1982<br />Sixdays in Bremen -<span>6.20</span>- Frank Minder an der Spurtglocke. Der langjährige Röper-Assistent ist mit der Six-Days-Materie bestens vertraut und gilt als potentieller Nachfolger.</p>
<p>11.01.1967<br />Rudi Carrell (* <a href="http://msdcx/wiki/19._Dezember">19. Dezember</a> <a href="http://msdcx/wiki/1934">1934</a> in <a href="http://msdcx/wiki/Alkmaar">Alkmaar</a>, <a href="http://msdcx/wiki/Niederlande">Niederlande</a>; † <a href="http://msdcx/wiki/7._Juli">7. Juli</a> <a href="http://msdcx/wiki/2006">2006</a> in <a href="http://msdcx/wiki/Bremen">Bremen</a>; eigentlich <em>Rudolf Wijbrand Kesselaar</em>, war ein niederländischer <a href="http://msdcx/wiki/Showmaster">Showmaster</a>) mit seiner "Rudi-Carrell-Show" beim 3.internationale Bremer 6-Tage-Rennen in der Stadthalle Bremen. Unser Bild zeigt Rudi Carrell (rechts) mit dem molligen holländischen Komiker Piet Bamberg als 5-Tage-Fahrer.</p>
<p><span> 07.01.1967<br />Der ehemalige Boxweltmeister Max Schmeling zu Gast auf dem Bremer Sechtagerennen.<br />Rechts neben ihm der Radrennfahrer Rudi Altig beim Autogramme schreiben.</span></p>
<p><em>16.01.1975</em></p> <p><em>11.Bremer-Sechs-Tage-Rennen mit Patrick Sercu (Belgien) und Rene Pijnen (Niederlande)</em></p>
<p>Siegerehrung in der Stadthalle. Danny Clark und Dietrich Thurau, die Gewinner des 23. Bremer Sechstagerennens, winken ihren Fans zu. Zu den ersten Gratulanten dieses<br />Superduos zählten der Sportliche Leiter Patrick Sercu, Bürgermeister Klaus Wedemeier, Stadthallen-Direktor Heinz Seesing und der „Prämienchef" Frank Minder (v. 1. n. r).</p>
<p>erschienen WK 05.01.1988</p> <p>Bei seinem ersten Sechstagestart in seiner Profikarriere vor einem Jahr in Bremen teilten sich Dietrich Thurau und Andreas Kappes in den Rennpausen eine Kabine. Sie wurden beide von Masseur Peter Herzig (Mitte) durchgeknetet. Nach dem handfesten Streit in Köln ist diese Gemeinschaft in Bremen nun nicht mehr denkbar, auch wenn sich beide in Bremen aussprechen wollen.</p>
<p>erschienen WK 17.01.1991</p> <p>Ein Paar, das sowohl auf der Bahn wie auch privat harmoniert: Etienne de Wilde und Andreas Kappes nach<br />der Siegerehrung bei ihrer Ehrenrunde.</p>
<p>erschienen WK 14.01.1976</p> <p>Stimmt alles? Die Sattelhöhe muß genau<br />abgemessen werden, wenn der Fahrer die<br />richtige Sitzposition haben soll.</p>
<p>erschienen WK 12.01.1976</p> <p>Für die Dienste einer Herrenbar warb diese junge Dame. Sie oder eine ihrer beiden Kolleginnen lassen sich allabendlich vom Sieger einer Ausscheidungsjagd durch das Hallenoval fahren. Hier hat es den Stahlroßritter ob soviel schwergewichtiger Eindeutigkeit offensichtlich vom Sattel gehauen.</p>
<p>Allabendlich sind die Derny-Rennen Hauptattraktion des 16. Bremer Sechstagerennens. Gut gepolstert,<br />steuern die zwei Belgier Martin van de Brück und Maurice Bovre sowie die vier Holländer Haan Smitz, Noppi Koch, Bruno Walrafen und Fritz Duisvenbode<br />ihre abenteuerlich aussehenden Schrittmachermaschinen um das Oval der Bahn. Alle haben sie eine im wahrsten Sinne „bewegte" Vergangenheit hinter sich gebracht, doch keiner kennt<br />das Metier so genau wie Martin van de Brück.<br />Schon sehr früh ist der heute 61 Dahre<br />alte und sehr gesprächige Belgier („Reklame<br />muß sein") mit dem Radsport in Berührung gekommen. Als Zwölfjähriger fuhr der in Oestmalle (Belgien) ansässige Derny-Fahrer sein erstes Straßenrennen,<br />und 1935 war er sogar belgischer<br />Meister über die 100-km-Strecke.</p>
<p>Das 26. Bremer Sechstagerennen. Es war die Nacht der Stürze: Schon am ersten Tag der Six-Days erwischte es den Italiener Bincoletto, der hier von der Bahn begleitet wurde, gleich zweimal. Doch der italienische Profi kam mit Hautabschürfungen davon und blieb im Rennen.</p> <p>Zudem mußte der Italiener Pierangelo Bincoletto<br />in der „Nacht der Stürze" gleich zweimal auf<br />die Bahn, fuhr aber weiter.</p>
<p>erschienen WK 09.01.1988</p> <p>Zwischenmahlzeit im Stehen: Wenn das Rennen<br />läuft, haben auch die Helfer keine Zeit mehr zum<br />Essen in Ruhe.</p>
<p>2.Internationales Bremer Sechstagerennen - International ist die Sechstagemannschaft Post/Pfenninger, aus verschiedenen Ländern kommen auch ihre drei Helfer. Hier sind sie versammelt: Betreuer Verkhoven aus Holland, der Schweizer Masseur Brunner und der belgische Mechaniker<br />de Brüyn (von links). Rechts — in bester Laune: Fritz Pfenninger, dessen Partner Post, der gerade um die Bahn spurtet.</p>
<p>erschienen WK 11.01.1977</p> <p>Die Jagd ist vorbei — Zeit für die Fahrer, kurz Atem zu schöpfen. Da liegen oder hocken sie in den Kojen und nehmen eine Erfrischung zu sich, während die Mechaniker schnell die Räder überprüfen. Und auch die Zuschauer wenden ihr Interesse anderen Dingen zu, obwohl das Rennen ja weitergeht. Denn wenn nicht gerade um Rundengewinne gefahren wird, steht bereits der nächste Spurt um eine Prämie auf dem Zeitplan. Es geht halt immer rund beim Bremer Sechstagerennen.</p>
<p>erschienen BN 13.01.1982</p> <p>Die Fahrer Patrick Sercu (links) und sein dänischer Kollege Gert Frank gönnen sich in einer kurzen Pause einen heißen Tee.</p>
<p>erschienen WK 13.01.1988</p> <p>Das 24. Bremer Sechstagerennen -</p> <p>Der 44jährige Holländer Jupp Zeillard gehört<br />bei den Derny-Fahrern nicht nur wegen<br />seines wehenden Schnurrbartes zu den auffallensten<br />Figuren. Er ist Stimmungskanone und<br />Siegertyp in einem. Doch bei diesen Six Days<br />kommt der Gaststättenbesitzer aus Rotterdam<br />in der Stadthalle nicht richtig zum Zuge. Was<br />ist los? Der 70fache holländische Meister<br />winkt ab: „Frag mich nicht, diesmal läuft es<br />gar nicht gut bei mir.</p>
<p>erschienen BN 13.01.1981</p> <p>17. Bremer Sechstagerennen - 24 Radrennfahrer rasen sieben Nächte lang Runde um Runde über das 166 Meter lange Holzoval in der Stadthalle. -Bildkombo-</p> <p>Ob hoch zu Roß auf dem Rücken von Hans Hindelang (rechts) oder bei einer "Strip-einlage", beim Publikum kommt der Belgier Willy Debosscher stets an und sorgt für Lachsalven.</p>
Robert Slippens beim Zähneputzen: Der Radrennfahrer klärte 2003 über seine Rituale vor dem Rennen auf. Ohne saubere Zähne und ausreichend Schlaf fuhr er keinen Wettkampf.
Im Jahr 2005 kam es kurz nach Beginn der 1. Jagd zu einem schweren Sturz. Bahnprofi Scott McGrory musste ins Krankenhaus abtransportiert werden. In den Unfall waren auch Frank Marvulli und Jimmy Madsen verwickelt.
Die Kindernachmittag ist nicht nur für die Kinder ein Highlight. Auch die Radrennfahrer freuen sich auf die Begegnung mit ihren jungen Fans. Bruno Risi ging 2007 auf Tuchfühlung.
Erik Mohs ließ sich 2008 die Beine massieren.
2007 offenbarte sich in der Nacht eine andere Seite des Sechs-Tage-Rennens: Mitarbeiter entfernen den Müll aus Halle 1 nach Ende der Veranstaltung.
1 / 30
Bremer Sechstagerennen: 24 Radrennfahrer rasen sieben Nächte lang Runde um Runde über das 166 Meter lange Holzoval in der Stadthalle (erschienen im WK am 12.01.1981).

Weitere Fotostrecken aus Sixdays