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 - 13.01.2010

Fakten, Namen, Daten zu Olympia 2010 in Vancouver

Bremen. Am 12. Februar starten die Olympischen Winterspiele in Vancouver. Wir zeigen im Vorfeld der Titelkämpfe schon einmal Wissenswertes in unserer Fotostrecke.
Das sind die Gesichter der Olympischen Spiele. Die drei Maskottchen heißen Sumi, Miga und Quatchi und sind inspiriert von traditionellen Kreaturen der kanadischen Ureinwohner, der "First Nations".
Vancouver erwartet bei den XXI. Olympischen Winterspielen ein Festival der Rekorde: Mehr als 2600 Sportler aus fast 90 Nationen werden an den Start gehen, insgesamt stehen rund 1,6 Millionen Eintrittstickets zur Verfügung. Allein der Bau des Olympischen Dorfes hat die Stadt stolze 648 Millionen Euro gekostet, der operative Etat der Spiele liegt bei 1,09 Milliarden Euro.
Kanada rüstet sich für das Spektakel der Superlative. Vor allem im Nationalsport Eishockey sollen die Wettkämpfe herausragend werden. Das billigste Ticket für das Eishockey-Finale liegt bei 1590 US-Dollar - der Schwarzmarkt wird sicher florieren...
Ein echtes Olympia-Novum sind auch die Medaillen. Erstmals werden die Medaillen bei den Winterspielen in Vancouver gewellt sein und nicht flach. Das ungewöhnliche Design soll die Landschaft der kanadischen Westküste mit ihren Bergen, Wellen und Schnee repräsentieren.
Und so sieht ein komplettes Medaillen-Set in Vancouver aus. Die Medaillen zeigen die Darstellung eines Orca-Wales und eines Raben. Die Motive wurden von der aus Vancouver stammenden Aboriginal-Künstlerin Corrine Hunt entworfen und basieren auf der Bedeutung dieser Tiere in der Tradition der "First Nations".
Für die von der kanadischen Münzanstalt hergestellten Medaillen wurden insgesamt 2,05 Kilogramm Gold, 1950 Kilogramm Silber und 903 Kilogramm Kupfer verarbeitet. Die olympischen Medaillengewinner dürfen sich bei den Siegerzeremonien zudem auf einen Seidenschal als "Zugabe" freuen, der ebenfalls Aboriginal-Kunst zeigt.
Die Winterspiele verteilen sich auf 11 verschiedenen Stätten. Am berühmten Whistler Mountain finden im Sliding Centre (Bob/Rodeln/Skeleton), im Olympic Park (Ski nordisch) und am Creekside (Ski alpin) Wettkämpfe statt.
Die Eisschnellläufer gehen im Richmond Olympic Oval an den Start, im Olympic Centre in Vancouver gibt es Curling zu sehen. Eisschnelllauf wird im Pacific Coliseum geboten.
Weitere Austragungsorte der Winterspiele sind die UBC Thunderbird Arena und der Canada Hockey Place, wo jeweils Eishockey geboten wird. Die Freestyler und Snowboarder fahren ihrer Contests auf dem Cypress Mountain aus.
Im gewaltigen BC Place Stadion werden Eröffnungs- und Abschlussfeier ausgetragen. Auch Medaillenzeremonien sind hier geplant (aber auch auf der Whistler Medals Plaza), 55.000 Zuschauer finden in dem Stadion Platz.
Olympische Spiele in Kanada bedeuten für die deutschen Wintersport-Fans "Night Sessions" vor dem Fernseher. Doch laufen die Lieblingssportarten der Deutschen zur "Prime Time" am Abend: Skispringen und Biathlon. Freunde des Eishockeys oder des Eiskunstlaufs müssen indes Ausdauer beweisen, denn vor allem die Hallen-Sportarten laufen erst nach Mitternacht.
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Das sind die Gesichter der Olympischen Spiele. Die drei Maskottchen heißen Sumi, Miga und Quatchi und sind inspiriert von traditionellen Kreaturen der kanadischen Ureinwohner, der "First Nations".

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