Meisterschaften, Abstiege und Suspendierungen

 - 24.05.2012

Die Bilanz der Werder-Abgänge

Bremen. 16 Spieler haben Werder Bremen vor oder während der abgelaufenen Saison verlassen. Wir ziehen eine Bilanz, wie es Torsten Frings, Wesley, Andreas Wolf und Co. in den letzten Monaten bei ihren neuen Klubs ergangen ist.
<p><strong>Torsten Frings:</strong> Das "Abenteuer Nordamerika" verläuft für den Ex-Werder-Kapitän sportlich sehr überschaubar. Die Bilanz seines Toronto FC in der aktuellen Saison ist ernüchternd. In neun Spielen gab es neun Niederlagen für die Kanadier in der MLS.</p>
<p><strong>Sandro Wagner:</strong> Im Winter wechselte er auf Leihbasis zum 1. FC Kaiserslautern, seiner Karriere gab dies aber keinen Schwung. Nach elf torlosen Spielen stieg er mit den Pfälzern ab. Und auch in Bremen hat Wagner wohl keine Zukunft mehr.</p>
<p><strong>Per Mertesacker:</strong> Zwei Verletzungen warfen den Nationalspieler zurück, ansonsten spielte "Merte" eine ordentliche Saison beim FC Arsenal. 21 Liga- und fünf Champions-League-Einsätze gab es für Mertesacker.</p>
<p><strong>Petri Pasanen:</strong> Über den Meistertitel mit Red Bull Salzburg konnte sich der Finne nicht so recht freuen. Zwar absolvierte Pasanen insgesamt 29 Einsätze in Liga und Europa League, allerdings wurde er von Trainer Ricardo Moniz aussortiert und muss den Klub nach nur einem Jahr wieder verlassen.</p>
<p><strong>Daniel Jensen:</strong> Der Däne schloss sich im Winter nach einen halben Jahr ohne Verein Novara Calcio an. Sportlich war dies keine gute Entscheidung: Nur 247 Minuten stand Jensen auf dem Platz, am Ende der Saison stieg Novara ab.</p>
<p><strong>Wesley: </strong>Nach langem Transfer-Hick-Hick wechselte der in Bremen ausgemusterte Brasilianer zu Palmeiras in seine Heimat. Doch noch bevor die brasilianische Liga gestartet ist, hat sich Wesley das Kreuzband gerissen und muss lange pausieren.</p>
<p><strong>Andreas Wolf:</strong> Der Sprung in die zweite französische Liga zum AS Monaco hat sich für den Abwehrspieler nicht gelohnt. Monaco verpasste den Aufstieg deutlich, Wolf absolvierte lediglich zwei Spiele und zog sich zudem noch eine schwere Gesichtsfraktur zu.</p>
<p><strong>Felix Wiedwald: </strong>Der Keeper hat so ziemlich alles richtig gemacht. Beim MSV Duisburg schaffte er den Sprung zum Stammtorwart und war in der abgelaufenen Saison laut "kicker" notenbester Keeper der 2. Bundesliga.</p>
<p><strong>Jurica Vranjes:</strong> Bei Aris Saloniki blieb Vranjes glücklos, nach nur zwei Einsätzen wurde sein Vertrag aufgelöst. Ab dem Sommer wird der Kroate für HNK Rijeka in seiner Heimat auflaufen.</p>
<p><strong>Kevin Schindler: </strong>Der Stürmer schloss sich dem FC St. Pauli an, war bei den Hamburgern aber eher Mitläufer als Stammspieler. Trotzdem wurde sein Vertrag am Millerntor vorzeitig bis 2014 verlängert.</p>
<p><strong>Timo Perthel: </strong>Bei Hansa Rostock gehörte der Linksfuß zum Stammpersonal, doch stand am Ende der Saison der Abstieg aus Liga zwei fest. Besonders bitter für Perthel: Den Endspurt verpasste er wegen eines Mittelfußbruchs.</p>
<p><strong>Dominik Schmidt: </strong>Ein einziger Einsatz steht für ihn im Trikot von Eintracht Frankfurt zu Buche, Trainer Armin Veh hat den Verteidiger früh aussortiert.</p>
<p>Pascal Testroet: Bei den Kickers Offenbach zeigte er mit sieben Toren in 21 Partien seine Klasse. Dann überwarf er sich mit Trainer Arie van Lent, der ihn zum Reserveteam in die Hessen-Liga verbannte. Eine Zukunft gibt es für Testroet in Offenbach nicht, er wird den Verein im Sommer verlassen.</p>
<p><strong>Marco Futacs:</strong> Fünf Tore in 29 Spielen, so lautet seine Bilanz beim englischen Zweitligisten FC Portsmouth. Allerdings wurden dem Klub wegen Insolvenz zehn Punkte abgezogen - und so geht es für den Ungarn runter in Liga drei.</p>
<p><strong>Said Husejinovic:</strong> Seit Mitte März spielt der Bosnier in Sarajevo, wo er in sieben Spielen immerhin drei Tore geschossen hat.</p>
<p><strong>Niklas Andersen:</strong> Beim Chemnitzer FC spielte der Abwehrmann nur eine Nebenrolle, absolvierte lediglich drei Drittliga-Spiele.</p>
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Torsten Frings: Das "Abenteuer Nordamerika" verläuft für den Ex-Werder-Kapitän sportlich sehr überschaubar. Die Bilanz seines Toronto FC in der aktuellen Saison ist ernüchternd. In neun Spielen gab es neun Niederlagen für die Kanadier in der MLS. Dennoch kann sich Frings jetzt mit dem Titel "kanadischer Meister" schmücken: Im Rückspiel um den Titel besiegte der Klub aus der nordamerikanischen Major League Soccer (MLS) den Ligakonkurrenten Vancouver Whitecaps mit 1:0 (Hinspiel 1:1). Die kanadische Meisterschaft wird getrennt von den Spielen der MLS als Mini-Turnier ausgetragen.

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