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 - 04.02.2012

113 Jahre Werder Bremen - eine Erfolgsgeschichte

Bremen. Vier Meisterschaften, sechs DFB-Pokalsiege und viele "Wunder von der Weser". Zum 113. Geburtstag von Werder blicken wir in unserer Fotostrecke noch einmal auf die größten Momente zurück.
Sommer 2009, Pokalfieber in ganz Bremen. Werder steht in den Finals des UEFA-Cups und DFB-Pokal, die Stadt drückt die Daumen.
Mesut Özil schießt Werder im Finale in Berlin zum 1:0-Sieg über Leverkusen. Der DFB-Pokal steht zum sechsten Mal in der Werder-Vitrine.
Werder ist eine echte Pokalmannschaft: 1961, 1991, 1994, 1999 und 2004 ging die Trophäe zuvor schon nach Bremen.
Darunter waren tolle Finals, wie das gegen Bayern München 1999. Frank Rost avancierte im Elfmeterschießen gegen den großen Favoriten zum Werder-Matchwinner.
Nach dem Pokalsieg 1991 gelang Werder auch der international größte Erfolg bis heute. 1992 holte das Team in Lissabon den Europacup der Pokalsieger. Auch der heutige Werder-Boss Klaus Allofs schoss im Finale ein Tor.
Das wohl beste Jahr der Vereinsgeschichte war die Saison 2003/2004, die im Sommer mit dem Gewinn des Doubles endete.
Ganz Bremen stand Kopf und bereitete Werder einen triumphalen Empfang.
Besonderes Highlight: Werder machte die Meisterschaft durch ein furioses 3:1 beim Erzrivalen Bayern München perfekt.
Wenige Wochen später krönte Werder die Saison dann noch durch den DFB-Pokalsieg im Finale gegen Alemannia Aachen. Werders Spielkunst war in diesem Sommer auf ihrem absoluten Höhepunkt.
Vater des Erfolges war Trainer Thomas Schaaf, der die Mannschaft zusammenstellte und ihnen viel Esprit und Offensivgeist einimpfte.
Johan Micoud, Ailton, Ivan Klasnic, Frank Baumann, Fabian Ernst und Valerien Ismael hießen die Stützen der Double-Mannschaft. Bis auf "Baumi" sollte all den Klub in den Folgejahren verlassen.
Besonders Ailton, der "König von Bremen", vergoss vor seinem Weggang bittere Tränen.
Die Ära Schaaf ist sehr erfolgreich, davor war auch Otto Rehhagel in seinen 14 Jahren bei Werder ein Erfolgsgarant. Trainertreue hat sich an der Weser zumeist ausgezahlt.
Zwischen Rehhagel und Schaaf verschliss Werder vier Trainer in vier Jahren. Diese Zeit des Umbruchs war hart für die Fans, aber Schaaf brachte Werder wieder auf Kurs.
Doch auch vor Schaaf und Rehhagel, den großen Werder-Trainern, kann der Verein auf eine lange und erfolgreiche Tradition zurückblicken. Werder war Gründungsmitglied der Bundesliga, stieg nur einmal ab und direkt wieder auf. Dieser Einschnitt war auch der Beginn der Rehhagel-Ära.
Werder stand stets für große Namen. Diego und Klose wurden an der Weser zu Weltstars, Ailton erlebte seine beste Zeit. Immer wieder machte der Klub aus Talenten echte Klassespieler. Auch, weil Manager Klaus Allofs bei den Transfers ein tolles Händchen bewies.
Legendär sind Werders Europapokal-Auftritte, die nicht selten zu "Wundern von der Weser" wurden. Mehrmals drehte Werder nach hohen Rückständen oder Hinspielniederlagen das Spiel im Weserstadion noch zu seinen Gunsten. Ob Dynamo Berlin, RSC Anderlecht, Olympique Lyon oder Spartak Moskau - sie alle können ein Lied davon bringen.
Für Werder stehen auch echte Typen. "Super Mario" Basler, Kugelblitz Ailton, "Eisenfuß" Horst-Dieter Höttges oder "Ostfriesen-Alemao" Dieter Eilts - sie alle waren Publikumslieblinge und echte Unikate.
Sie waren die Pioniere: 1965 holte Werder Bremen völlig überraschend die deutsche Meisterschaft und legte damit den Grundstein für die vielen weiteren Erfolge der kommenden 45 Jahre.
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Sommer 2009, Pokalfieber in ganz Bremen. Werder steht in den Finals des UEFA-Cups und DFB-Pokal, die Stadt drückt die Daumen.

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