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 - 02.07.2010

Die Werder-Saison 2009/10 in Bildern

Bremen. Im Juli 2009 begann die Saison beim Trainingsauftakt, im Mai 2010 endete alles mit dem verlorenen Pokalfinale gegen Bayern München. Wir zeichnen den Saisonverlauf der Grün-Weißen in Bildern nach.
In der Saison 2009/10 beginnt für Werder Bremen die Ära nach Diego. Wir zeigen in Bildern, wie sich das Team von Trainer Thomas Schaaf dabei schlägt.
Am 2. Juli gab Trainer Schaaf den Startschuss zum Training, einen Tag später ging es ins gewohnt schweißtreibende Trainingslager nach Norderney.
Dann ging es im österreichischen Bad Waltersdorf weiter mit dem Grundlagentraining.
Nach der langen und harten Vorbereitung stand dann am 2. August das erste Pflichtspiel an. Im DFB-Pokal gab es ein überzeugendes 5:0 bei Zweiliga-Aufsteiger Union Berlin. Wieder Berlin - dort hatten die Bremer erst wenige Monate zuvor das Pokalfinale gewonnen.
Dem tollen Auftakt folgte der erste Tiefschlag: Zum Bundesliga-Auftakt gab es ein 2:3 im Weserstadion gegen Eintracht Frankfurt. Das hatte sich Werder ganz anders vorgestellt.
Der Frankfurt-Schock saß nicht sehr tief: Dank eines Tores von Mesut Özil holte Werder am zweiten Spieltag ein 1:1 bei Bayern München.
Drei Tage nach dem Bayern-Spiel gab es dann die frohe Kunde: Claudio Pizarro kehrt nach Bremen zurück, der Stürmer unterschrieb am 18. August einen Drei-Jahres-Vertrag.
Das Abenteuer Europa League ließ sich etwas kurios, aber letztlich erfolgreich an. Gegen den kasachischen Nobody FK Aktobe gab es im Hinspiel im Weserstadion ein 6:3.
Im dritten Anlauf klappte es dann auch in der Bundesliga mit dem ersten Sieg. Beim 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach traf auch gleich Claudio Pizarro.
Was mit dem 6:3 im Weserstadion begann, nahm mit dem 2:0 beim FK Aktobe sein Ende: Werder qualifizierte sich locker für die Gruppenphase der Europa League, wo Athelic Bilbao, Austria Wien und Nacional Funchal warten.
Auswärtssieg! Mit dem 3:2 bei Hertha BSC Berlin, bei dem auch Rückkehrer Tim Borowksi traf, nahm Werders Bundesliga-Saison Fahrt auf.
Doch folgte eine kleine Bremsung: Der September begann mit einer Nullnummer. Gegen Hannover 96 fand Werder nicht zu seinem Offensivspiel, am Ende waren Spieler und Trainer enttäuscht.
Dank Claudio Pizarro gelang Werder auch der Start in die Gruppenphase der Europa League. Der Peruaner schoss das späte Siegtor bei CD Nacional Funchal.
In der Bundesliga stand weiter die Null. Doch anders als das 0:0 gegen Hannover in der Vorwoche wurde das torlose Remis in Leverkusen als Punktgewinn eingestuft.
Im DFB-Pokal ging es weiter erfolgreich zu: Im Weserstadion wurde der FC St. Pauli 2:1 besiegt. Naldo traf in der Schlussphase zum Werder-Sieg und machte den Achtelfinal-Einzug perfekt.
Gegen Mainz 05 stand die Null dann nur auf einer Seite - der von Tim Wiese. Hunt und zwei Mal Pizarro schossen das klare 3:0 gegen den Aufsteiger heraus.
Peter Niemeyer kann es nicht glauben. Gerade erst für Philipp Bargfrede eingewechselt, kassiert er nach exakt 3:33 Minuten gegen Athletic Bilbao die Gelb-Rote-Karte. Am Ende siegt Bremen aber dennoch 3:1.
Auch das siebte Pflichtspiel binnen 21 Tagen meisterte Werder. Bei schwachen Stuttgartern landeten die Bremer durch Tore von Claudio Pizarro und Aaron Hunt einen klaren 2:0-Sieg.
Die vielleicht spielentscheidende Szene im Heimspiel gegen Hoffenheim. Tim Wiese pariert den fragwürdigen Elfmeter von Carlos Eduardo. Fast im Gegenzug antwortet Werder mit einem Doppleschlag durch Pizarro und Mertesacker und gewinnt letztlich das Spiel mit 2:0.
Tim Wiese verzweifelt nach dem Ausgleich der Wiener kurz vor Schluss: 2:0 hatte Werder geführt, am Ende reichte es nur zu einem 2:2 bei Austria Wien.
Beim VfL Bochum konnte Werder auch der frühe Rückstand nicht schocken. Hunt, Marin, Borowski und Özil drehte das Spiel noch zu einem 4:1-Sieg und sicherten Werder damit den dritten Tabellenplatz.
Werder nimmt die Hürde Kaiserslautern und überwintert im DFB-Pokal. Der Titelverteidiger beherrscht die harmlosen "Roten Teufel" im Weserstadion nach Belieben und siegt durch Tore von Pasanen, Borowski und Oehrl verdient mit 3:0.
In Nürnberg verschlief Werder Halbzeit eins völlig und lag verdient mit 0:2 hinten. Dann aber zeigten die Bremer Moral und kamen durch zwei Tore von Aaron Hunt doch noch zu einem 2:2.
Werder löst in der Europa League das Ticket für die K.o.-Runde schon frühestmöglich. Beim 2:0 gegen Austria Wien durch späte Tore von Borowski und Almeida war an einem glanzlosen Abend im verregneten Weserstadion aber auch viel Glück im Spiel.
Beim 1:1 im Heimspiel gegen Borussia Dortmund gab es zwar keinen Sieg, doch hielt die Serie. Mesut Özil brachte Werder in einer überlegenen ersten Halbzeit in Führung, mit starken zweiten 45 Minuten, in denen Werder etwas die Kraft fehlte, kam der BVB zum verdienten Ausgleich.
Mesut Özil machte beim 6:0 in Freiburg tatsächlich den Unterschied. Der Nationalspieler legte drei Tore auf, holte einen Elfmeter raus und traf zudem noch selber. Werders Serie hält: Seit 20 Pflichtspielen sind die Grün-Weißen zu diesem Saisonzeitpunkt ungeschlagen.
Großer Jubel an der Eckfahne: In buchstäblich letzter Minute rettet Per Mertesacker im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg einen Punkt und damit die Werder-Serie. Seit 21 Partien sind die Grün-Weißen unbesiegt, in der Tabelle liegt Werder weiter auf Rang zwei.
Locker und leicht gewinnt Werders "B-Elf" mit 4:1 gegen Nacional Funchal. Trainer Schaaf gönnt seinen Stars Özil, Almeida, Naldo und Marin eine Pause, die Ersatzleute springen eindrucksvoll in die Bresche.
Gegen Köln steht die Null am Ende auf beiden Seiten. Die Kölner zerstören das Werder-Spiel gekonnt und haben selber die Chance, per Konter das Siegtor zu schießen. Das wiederum verhindert aber Werders Ersatzkeeper Sebastian Mielitz mit einer Glanzparade.
Das Ende der Serie: Nach 23 Pflichtspielen ohne Niederlage muss sich Werder verdient mit 0:2 Schalke 04 geschlagen geben. Tabellenplatz zwei ist damit weg, die Knappen ziehen in der Tabelle an Werder vorbei.
Am 14. Dezember gab es das vorzeitige Weihnachtsgeschenke für die Werder-Fans. Trainer Thomas Schaaf verlängerte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bis 2012. Damit hat Werder die wichtigste Personalie schon früh in der Saison geklärt.
Im eiskalten Bilbao krönt Werder eine starke Europa-League-Saison mit dem Gruppensieg. 3:0 heißt es am Ende für die Bremer, die damit 16 der 18 möglichen Punkte holten.
Mit einem Nackenschlag ging die Hinrunde zu Ende: Im Nordderby unterlag Werder dem HSV mit 1:2 und rutschte auf den sechsten Tabellenrang ab. Die bis dato fast makellose Hinrunde bekam eine erste echte Schramme.
Werder Bremen feiert Weihnachten und die Spieler verabschieden sich in einen kurzen Erholungsurlaub bis ins neue Jahr.
Dubai statt Belek: Erstmals unter Trainer Schaaf ging es im Winter-Trainingslager nicht nach Belek, sondern in die arabischen Emirate. Bei angenehmen Temperaturen bereitete sich Werder in der verkürzten Winterpause auf die Rückrunde vor.
Seit 1. Januar 2010 ist Frank Baumann Assistent der Geschäftsführung. Seinen neuen Posten tritt der langjährige Werder-Kapitän im Trainingslager in Dubai an.
Der erste Titel 2010 ließ nicht lange auf sich warten. Werder besiegt den arabischen Pokalsieger Al Ain SCC im "Supercup"-Spiel in Abu Dhabi und darf den großen Goldpokal mit nach Deutschland nehmen. Claudio Pizarr traf beim 2:1-Sieg der Bremer doppelt.
Der erste Winter-Zugang steht fest: Aymen Abdennour wird bis zum Saisonende ausgeliehen. Der junge Tunesier hatte sich beim Training empfohlen und soll die linke Abwehrseite verstärken.
Deja vu für Werder Bremen: Wie schon in der Hinrunde gibt es auch zum Auftakt der Rückserie eine Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Beim bitteren 0:1 in Hessen spielt Werder, als sei noch Winterpause und lässt damit wichtige Punkte im Kampf ums internationale Geschäft liegen.
Schock für Torsten Frings: In einem kurzen persönlichen Gespräch teilt Bundestrainer Joachim Löw dem Werder-Kapitän mit, dass er nicht im Kader für die WM 2010 stehen wird. Frings hat kein Verständnis für diese Entscheidung.
Ein Sturm namens Bayern München fegt durch das Weserstadion und vergrößert die Werder-Krise. Gegen den Rekordmeister ist Bremen beim 2:3 chancenlos und mit dem Resultat am Ende sehr gut bedient. Vor allem Arjen Robben war nicht zu stoppen.
Werder im Chaos: Beim 3:4 in Gladbach präsentiert sich Werders Defensive desolat, schon vor der Pause ist die Partie entschieden. Werders fünfte Niederlage in Serie kühlt die ohnehin schon eisige Stimmung an der Weser noch weiter ab.
1. Februar, die Transferliste schließt. Neben Abdennour holt Werder noch Sandro Wagner vom MSV Duisburg, der aber mit einem Kreuzbandriss ausfällt. Jurica Vranjes und Marcelo Moreno verlassen Bremen, Dusko Tosic wird nach eine Eskapade entlassen.
Am 4. Februar 2010 feiert Werder Bremen seinen 111. Geburtstag. Im Rathaus ernennt Klaus-Dieter Fischer gleich sieben neue Ehrenmitglieder, darunter auch Thomas Schaaf und Klaus Allofs.
Die Erlösung: Claudio Pizarro trifft zum 2:1-Sieg gegen Hertha BSC Berlin und beendet damit Werders Durststrecke nach fünf Pleiten in Folge. Zum Jubeln rannte der Peruaner auf Trainer Thomas Schaaf zu.
Einen Tag nach dem Hertha-Sieg durfte gefeiert werden. Guter Laune präsentierten sich die Werder-Profis auf der traditionellen Grün-Weißen Nacht.
Werder feiert im DFB-Pokal-Viertelfinale einen 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim. Naldo sorgte bei Schneefall im eiskalten Weser-Stadion mit einem sehenswerten Freistoßtreffer für die Bremer 1:0-Führung.
Kommt Werder auch in der Liga noch einmal in Fahrt? In einem einseitigen "kleinen Nordderby" siegten die Bremer locker und leicht mit 5:1 bei Hannover 96.
Rückschlag in Enschede: Trotz spielerischer Überlegenheit verliert Werder sein Hinspiel in der Europa League bei Twente Enschede mit 0:1. Damit stehen Tim Wiese und Co. vor dem Rückspiel im Weserstadion sieben Tage später gehörig unter Druck.
In letzter Minute entgeht Werder Bremen einer Heimniederlage gegen Tabellenführer Bayer Leverkusen. Per Mertesacker köpft in der Nachspielzeit das 2:2 und bringt den kampfstarken Bremern damit noch den verdienten Punktgewinn.
Gute Kunde von Aaron Hunt: Das Werder-Eigengewächs verlängerte seinen Vertrag bei Werder bis 2014.
Werder und die Europacu-Rückspiele: 4:1 heißt es nach 90 Minuten gegen Twente Enschede, die Niederländer sind geschlagen und Bremen feiert den Einzug ins Achtelfinale. Claudio Pizarro ist mit drei Toren der Mann des Abends im Weserstadion.
Ein hartes Stück Arbeit: Werder gewinnt bei früh dezimierten Mainzern mit 2:1 und macht damit einen weiteren Schritt Richtung Europa League. Borowski und Prödl treffen für die müden Bremer am Bruchweg.
Erfolgreicher Joker: Der zur Halbzeit eingewechselte Hugo Almeia (m) erzielte im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart den 1:2-Anschlusstreffer für Werder. Weil Torsten Frings per Foulelfmeter nachlegte, stand am 25. Bundesliga-Spieltag beim 2:2 gegen die Schwaben am Ende doch noch ein Punkt zu Buche.
Hinspiel im Europa-League-Achtelfinale beim FC Valencia. Torsten Frings bringt Werder zunächst durch einen Elfmeter in Führung. In Unterzahl gelingt den Spaniern aber noch der 1:1-Ausgleich durch Mata. Obwohl Werder hochkarätige Torchancen vergab, verschaffen sich die Grün-Weißen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.
Ein spätes Tor von Claudio Pizarro brachte Werder Bremen am 26. Spieltag drei Punkte bei 1899 Hoffenheim. Als sich schon alle mit einem 0:0 im Kraichgau abgefunden hatten, lupfte der Peruaner das Leder zum Siegtor über Timo Hildebrand ins Netz.
4:4 hieß es nach 90 fantastischen Minuten im Weserstadion zwischen Werder und dem FC Valencia, doch reichte das nicht zum Sprung ins Viertelfinale der Europa League. Am Ende jubelten die Spanier, weil sie auswärts mehr Tore geschossen haben.
Eigentlich wollte Trainer Thomas Schaaf seine Stars beim Spiel gegen den VfL Bochum schonen, nach desolater erster Halbzeit brachte er sie dann aber doch - mit Erfolg. Durch "Joker"-Tore von Claudio Pizarro und Torsten Frings erkämpfte sich Werder am Ende einen 3:2-Heimsieg.
Spätes Glück beim 3:2-Heimsieg gegen den VfL Bochum: Erst die Einwechslungen von Claudio Pizarro und Torsten Frings sicherten den Erfolg, der Bremen zugleich nach über 90 Tagen wieder den fünften Tabellenplatz einbrachte.
Werder ist und bleibt eine Pokal-Mannschaft. Nach dem 2:0-Sieg gegen den FC Augsburg ziehen die Grün-Weißen zum zehnten Mal in der Vereinsgeschichte ins DFB-Pokal-Endspiel ein.
Das war ein hartes Stück Arbeit: Am Ende kam Werder im Bundesligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg zu einem 4:2 (3:0)-Heimsieg. Abwehrspieler Per Mertesacker hatte die Grün-Weißen mit einem Doppelpack schon früh in Führung geschossen.
29. Spieltag:
Wieder der SC Freiburg, wieder eine Werder-Gala: 4:0 hieß es am Ende für Werder im Weserstadion, auch weil Spielmacher Mesut Özil einen sehr starken Tag erwischte. Damit war die Champions-League-Quali wieder in Reichweite.
Eine spannende Begegnung bot der 31. Spieltag in Wolfsburg. Kapitän Torsten Frings versenkte den Ball gleich zweimal im Tor und verhalf Werder zum 4:2-Sieg. Damit stehen die Grün-Weißen auf Platz 3.
In der Nachspielzeit eines mühsamen Heimspiels gegen den 1. FC Köln behielt Torsten Frings die Nerven und verwandelte den Handelfmeter zum 1:0-Sieg, der Werder weiter Platz drei in der Tabelle bringt.
Nach Aaron Hunt verlängert auch Philipp Bragfrede seinen Vertrag bei Werder bis 2014. Der Shooting-Star der Saison belohnte sich damit für eine tolle Spielzeit.
34. Spieltag: Mit einem 1:1-Unentschieden gegen den Hamburger SV beendet Werder Bremen die Bundesliga-Saison. Damit verteidigen die Grün-Weißen den dritten Tabellenplatz erfolgreich und treten in der Qualifikation zur Champions League an.
Das Schlimmste zum Schluss: Anstatt des erhofften siebten Pokalgewinns gab es in Berlin die höchste Saisonniederlage und eine Lehrstunde von Bayern München. 0:4 hieß es am Ende von einseitigen 90 Minuten, in denen die Bayern mindestens eine Klasse besser waren als die Bremer.
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In der Saison 2009/10 beginnt für Werder Bremen die Ära nach Diego. Wir zeigen in Bildern, wie sich das Team von Trainer Thomas Schaaf dabei schlägt.

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