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 - 19.02.2012

HSV gegen Werder - die Einzelkritik

Bremen. Werder gewinnt verdient das Nordderby in Hamburg mit 3:1. Hier gibt es die WESER-KURIER-Einzelkritik für die Werder-Profis.
<p><strong>Tim Wiese:</strong> Die Auftritte in Hamburg setzen bei ihm offenbar immer wieder Extra-Potenzial frei. Reagierte in der Anfangsphase stark gegen Diekmeier und Guerrero, verhinderte kurz nach der Pause den schnellen Anschlusstreffer durch Petric und bereitete dazu per Abschlag das 3:1 vor. <strong>Note 1,5</strong></p>
<p><strong>Clemens Fritz:</strong> Er musste in der zweiten Halbzeit, als der HSV drückte, mächtig aufpassen, weil er bereits Gelb gesehen hatte. War engagiert bei der Arbeit, zumal er es in Jansen und Aogo mit dem agileren HSV-Flügel zu tun hatte. Dass er den Freistoß zum Gegentreffer abfälschte - Pech. <strong>Note2,5</strong></p>
<p><strong>Sokratis:</strong> Dass er beim Stand von 2:1 gegen Westermann das Kopfballduell verlor, und der HSV beinahe ausglich - geschenkt. Denn ansonsten organisierte der Grieche die Abwehr souverän und strahlte große Sicherheit aus. <strong>Note 2</strong></p>
<p><strong>Francois Affolter:</strong> Er musste sich noch in der ersten Hälfte ein paar deutliche Worte von Abwehrchef Sokratis anhören, als er den Ball nicht konsequent genug aus der Gefahrenzone gebracht hatte. Bei hohen Bällen immer wieder mal mit Orientierungsproblemen, insgesamt aber ordentlich. <strong>Note 3</strong></p>
<p><strong>Florian Hartherz: </strong>Er sah gegen Diekmeier nicht immer gut aus, verschätzte sich auch mal bei hohen Bällen und leitete durch einen Ballverlust einen gefährlichen HSV-Konter ein (39.). Aber: Er spielte mit viel Einsatz und drängte immer wieder nach vorne. <strong>Note 3,5</strong></p>
<p><strong>Philipp Bargfrede: </strong>Organisierte effizient ein Bremer Mittelfeld, das man in der Defensivarbeit lange Zeite nicht so konzentriert gesehen hatte. Nach vorne machte er vereinzelt auf sich aufmerksam: Sein kluger Pass auf Marin ging Rosenbergs vergebener Großchance voraus. <strong>Note 2,5 </strong></p>
<p><strong>Zlatko Junuzovic:</strong> Er lief und ackerte viel. Doch bis auf einen Konter, bei dem er Marin gut bediente (28.), kam offensiv dabei wenig Zählbares heraus. So trug er vor allem dazu bei, dass Werder das Hamburger Mittelfeld eine Halbzeit lang beherzt am Spielen hinderte. <strong>Note 3</strong></p>
<p><strong>Tom Trybull (bis 87.)</strong>: Eine ganz starke Vorstellung des Nachwuchsspielers. Zeigte sich von der hitzigen Atmosphäre unbeeindruckt, organisierte den Konter zum 1:0 und köpfte das 2:0 gleich selbst - auch wenn ihm beim Tordebüt HSV-Torwart Drobny etwas half. <strong>Note 1,5</strong></p>
<p><strong>Marko Marin (bis 82.): </strong>Wenn er in dieser Form spielt, hat Werder kein Mittelfeld-Problem. Erzielte ein tolles Tor, obwohl die Chance schon fast vertan schien. Marin war an nahezu jeder Angriffsszene beteiligt, dazu arbeitete er defensiv fleißig mit. <strong>Note 1,5</strong></p>
<p><strong>Claudio Pizarro: </strong>Der große HSV-Schrecken war er dieses Mal nicht. Die Gegner nahmen in gut aus dem Spiel, sodass er sich zeitweise weit zurückfallen ließ und lieber am Spielaufbau mitwirkte. Hätte in der Schlussminute das vierte Bremer Tor machen müssen. <strong>Note 4</strong></p>
<p><strong>Markus Rosenberg (bis 70.): </strong>Ja, er bereitete Werders Führung vor. Aber nein, ein glücklicher Nachmittag war es für ihn deshalb nicht. Vertändelte bei zwei Kontern unnötig den Ball und vergab nach Marins starker Vorarbeit das mögliche 3:0 kläglich (49.) <strong>Note 4,5</strong></p>
<p><strong>Marko Arnautovic (ab 70.):</strong> Nutzte einen schweren Fehler der HSV-Verteidigung und erzielte sein zweites Tor in Folge. Dennoch <strong>Nicht zu benoten</strong></p>
<p><strong>Aleksandar Ignjovski (ab 82.):</strong> Nicht zu benoten.</p>
<p><strong>Lukas Schmitz (ab 87.):</strong> Nicht zu benoten.</p>
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Tim Wiese: Die Auftritte in Hamburg setzen bei ihm offenbar immer wieder Extra-Potenzial frei. Reagierte in der Anfangsphase stark gegen Diekmeier und Guerrero, verhinderte kurz nach der Pause den schnellen Anschlusstreffer durch Petric und bereitete dazu per Abschlag das 3:1 vor. Note 1,5

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