
Mayweather Jr. war Ende Dezember vergangenen Jahres von einem Gericht in Las Vegas für schuldig befunden worden, die Mutter seiner Kinder körperlich angegriffen zu haben. Die Haftstrafe von sechs Monaten wurde zur Hälfte zur Bewährung ausgesetzt.
Im Januar erwirkte der Boxer einen Aufschub der Haft. So konnte der WBC-Weltergewichtschampion am 5. Mai noch einen WM-Kampf im Halbmittelgewicht gegen Miguel Cotto bestreiten. Mayweather Jr. gewann den WBA-Titel und blieb damit auch in seinem 43. Profikampf ungeschlagen. Danach stellte er erneut einen Superfight gegen WBO-Weltmeister Manny Pacquiao von den Philippinen in Aussicht. Beide gelten als die besten aktiven Profiboxer.
Im Gefängnis werde Mayweather Jr. von den anderen 3000 Inhaftierten getrennt werden, teilte die Polizei mit. Der Boxer hatte die Mutter seiner Kinder im November 2010 attackiert. Weitere Anklagepunkte wie Diebstahl und Nötigung wurden nach einer Übereinkunft von Mayweathers Verteidigung mit der Staatsanwaltschaft fallen gelassen. Insgesamt hatten Mayweather Jr. mehr als 30 Jahre Gefängnis gedroht. Neben der Haftstrafe muss der schillernde Boxer 100 Stunden Sozialarbeit verrichten und an einem einjährigen Kurs gegen häusliche Gewalt teilnehmen. (dpa)










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