Als "Serious Games" werden Spiele mit Informations- und Bildungshintergrund bezeichnet. Die Anwendung der Kunsthalle Bremen ist das erste Spiel eines deutschen Museums. Es ist in Zusammenarbeit mit der Kinderzeitschrift Geolino im Sommer 2011 entwickelt worden. Es ist ein Abenteuer-Spiel, das im Museum beginnt und in eine magische Bilderwelt voller Geheimnisse führt. Einen Trailer zum Computerspiel "Vom fehlenden Fisch - die geheimnisvolle Welt der Gemälde" finden Sie hier.
Der Deutsche Computerspielpreis ist am Donnerstagabend in Berlin vergeben worden. Zu den Gewinnern zählt auch der Ego-Shooter "Crysis 2". Der Titel des Frankfurter Entwicklers Crytek habe "technologisch, qualitativ und ökonomisch weltweit Publikum und Fachwelt überzeugt und begeistert", begründete die Jury ihre Wahl für das beste deutsche Spiel. Bereits vor der Entscheidung hatte das Action-Szenario eine politische Kontroverse ausgelöst: Die Unionsfraktion im Bundestag kritisierte nach der Nominierung, dass "sogenannte Killerspiele" nicht honoriert werden dürften. Anbieter Crytek erhält 50 000 Euro Preisgeld.
Zu den weiteren Preisträgern zählen das Adventure "Harveys neue Augen" vom Hamburger Entwickler Daedalic Entertainment (bestes Jugendspiel), das Kinderspiel "The Great Jitters: Pudding Panic" vom Berliner Anbieter Kunststoff und der für iPhone und iPad entwickelte Titel "Das verrückte Labyrinth HD" von Ravensburger Digital.
Den Deutschen Computerspielpreis tragen die Branchenverbände BIU und GAME gemeinsam mit dem Kulturstaatsminister. Er soll die Entwicklung "innovativer, kulturell und pädagogisch wertvoller Computer- und Videospiele" fördern. Die Preisträger bestimmt eine unabhängige Jury. Nach dem Streit um das nur für Erwachsene freigegebene "Crysis 2" kündigte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) am Donnerstagabend Beratungen im Kulturausschuss des Bundestags über eine Neufassung der Vergabekriterien an. (bib/dpa)





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