Sie gehört zu den wichtigsten Tugenden: Die Pünktlichkeit. Gerade die Deutschen sind bekannt dafür, stets zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt zu sein…. okay, vergessen wir’s. Kein Mensch ist immer pünktlich. Also ist es ganz gut, sich schon mal ein paar Gedanken zu machen, wie man möglichst galant zu spät kommen kann.
In solchen Fällen weiß der Knigge meistens ganz gut Bescheid. Dort steht, dass Unpünktlichkeit ein Zeichen für schlechtes Zeitmanagement ist. Der erste Schritt wäre also, seine Zeit sinnvoll einzuteilen und sich nicht mit Kleinigkeiten zu verzetteln. Also einfach mal die zweite Schicht Lippenstift weglassen, damit man pünktlich aus dem Haus kommt.
Aber was tun, wenn es trotzdem mal später wird als gedacht? Zu den Klassiker-Ausreden gehören die Parkplatzsuche, die verlorene Uhr und das kranke Kind. Alles schon tausendmal gehört und in der Regel wenig hilfreich - vor allem, wenn es um einen Theaterbesuch geht. Der Saaldiener, der an der natürlich längst geschlossenen Tür zur Vorstellung steht, wird kaum Lust haben, sich das anzuhören. Also einfach die Tür aufreißen und hineinlaufen?

„Lieber nicht“, sagt Steffi Lehmann. Die 26-Jährige tritt seit anderthalb Jahren als Sängerin im Theater Bremen auf und weiß, wie störend ein Zuspätkommer sein kann. Im Video gibt sie Tipps, wie man es trotz fortgeschrittener Zeit schaffen kann, in den Saal zu kommen.
Steffi Lehmann ist zurzeit in der Operette der „Der Vetter aus Dingsda“ als Julia Deweert zu sehen. Vorher wirkte sie in Produktionen wie "Die Fledermaus", "Die Zauberflöte" und "Der Rosenkavalier" mit.






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