Aus insgesamt rund 140 Einreichungen wurde das Bremer Museumsspiel nominiert. Das meldet die Kunsthalle Bremen am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Der Preis werde von den Branchenverbänden BIU und G.A.M.E. gemeinsam mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsminister Bernd Neumann, vergeben, heißt es.
Sieben unabhängige Fachjurys bewerteten die Einreichungen für die Auszeichnung hinsichtlich innovativer sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Inhalte. Insgesamt wurden 21 Spieleproduktionen und Spielekonzepte deutscher Entwickler, Schulen und Hochschulen für den Deutschen Computerspielpreis 2012 nominiert, darunter drei Spiele als Bestes Serious Game.
Die Gewinner werden am 26. April bei einer Galaveranstaltung im Rahmen der Deutschen Gamestage vom 24. bis zum 28. April im Umspannwerk Alexanderplatz in Berlin ausgezeichnet.
Abenteuer-Spiel, das im Museum beginnt
Als erstes Museum in Deutschland hat die Kunsthalle Bremen im Sommer 2011 in Zusammenarbeit mit der Kinderzeitschrift Geolino das Computerspiel "Vom fehlenden Fisch" für Kinder herausgebracht. Es entstand ein Abenteuer-Spiel, das im Museum beginnt und in eine magische Bilderwelt voller Geheimnisse führt.
Für Jungen und Mädchen ab acht Jahren empfohlen, soll das Spiel die Fantasie und die Gefühlswelt der jungen Spieler ansprechen. Auf diese Weise soll ein erster unbeschwerter Kontakt mit Kunst entstehen. Über die Spielebene hinaus enthält die CD eine Wissenswelt, in der alle Kunstwerke, die im Spiel vorkommen, kindgerecht erläutert werden.
Zum Nachlesen und Hören sind darin Informationen zu den Werken und den Künstlern von Van Gogh und Liebermann bis Kentridge anschaulich aufbereitet. Produziert wurde das Spiel von "Die Informationsgesellschaft mbH" mit Unterstützung der start Jugend Kunst Stiftung Bremen.
Einen Trailer zum Computerspiel "Vom fehlenden Fisch – Die geheimnisvolle Welt der Gemälde" finden Sie hier. (bde)
 




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