
180000 Menschen haben nach Schätzungen des  Veranstalters das Fest am Osterdeich besucht. "Das Wetter ist immer ein Faktor, der sich bemerkbar macht", sagte Projektleiter Max Maurer. "Es hat meistens nur kurze Schauer gegeben, morgens oder vor den Konzerten", so Maurer. So hätten Veranstalter und  Besucher noch viel Glück gehabt. Maurer betonte, dass er mit der Besucherzahl zufrieden ist, auch wenn die Vorjahresmarke von über 200000 Gästen  nicht erreicht wurde.
Nach Angaben des Projektleiters ist das neue Sicherheitskonzept aufgegangen. "Die Hauptbühne zu drehen, war eine gute Idee", so Maurer. Dadurch habe sich kein Menschenstau gebildet, und die Besucher konnten ohne Probleme das Gelände überqueren. Eine vorbereitete "Menschenstromumleitung" mussten die Veranstalter nicht umsetzen. Bei zu großem Andrang wäre der Weg an der Weser nur vom Fährhaus Richtung Innenstadt passierbar gewesen. Die anderen Besucher wären über den Osterdeich umgeleitet worden.
Beeinträchtigungen gab es dann aber doch: Am Freitagabend mussten die Veranstalter infolge einer Unwetterwarnung alle Zelte schließen, die Konzerte wurden abgebrochen. Lediglich an der Hauptbühne sei es wegen der vielen Besucher aber etwas schwieriger gewesen, die Zeltwände einzuhängen. "Es war eine reine Sicherheitsmaßnahme. Wir wollten schließlich, dass alle Besucher gesund und munter wieder vom Gelände gehen", betonte der Veranstalter.
Besonders zufrieden ist Maurer mit dem Wiesenkonzept, das in diesem Jahr erstmals umgesetzt wurde. Die Einteilung der Breminale in verschiedene Themenbereiche sei ein voller Erfolg gewesen. "Die Besucher konnten so viel leichter kleinere Programme zwischen den Zelten finden", erklärte Maurer.





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