
Generell kann man sagen, dass das mobile Internet genauso sicher oder unsicher ist, wie das Internet zu Hause. Was von Menschenhand programmiert ist, kann Fehler enthalten und von Hackern missbraucht werden.
Doch spezielle Smartphone-Probleme erwecken den Eindruck, dass das mobile Internet anfälliger ist. So sind die beliebten Apps oft ein Sicherheitsrisiko. Viele von ihnen verlangen weitreichende Berechtigungen, bei denen gar nicht immer abzusehen ist, welche Auswirkungen das haben kann. Allzu sorglos sollte der Umgang mit Apps also nicht sein.
Was jeder für die eigene Sicherheit tun kann, erklärt Dr. Karsten Sohr, der Koordinator für das Thema „Informationssicherheit“ an der Uni Bremen: „Maßvoll und vernünftig Apps installieren, wenn es geht, aus vertrauenswürdigen Quellen. Die Entscheidung, was vertrauenswürdig ist, bleibt dem Anwender überlassen.“
Zudem empfiehlt er, generell nicht zu viele persönliche Daten auf dem Smartphone zu speichern. Auch die Installation von Updates des Internetanbieters oder des Herstellers sollte ernst genommen und gewissenhaft durchgeführt werden.
Wenn man allerdings doch einmal sensible Daten übermitteln muss, wie zum Beispiel beim Online-Shopping, sollte auf eine sichere Übertragung geachtet werden. Gerade große und bekannte Anbieter bieten diesen Service an und verschlüsseln die Daten, weiß Marco Seifert, Informatiker bei der Landesbeauftragten für Datenschutz in Bremen zu sagen. Verschlüsselt werden auch die Daten wenn sie mit dem Mobilfunkstandard UMTS ( Universal Mobile Telecommunications System) versandt werden. Vor der Nutzung öffentlicher Wlan-Netze warnt Seifert ausdrücklich, denn jeder Nutzer kann so leichter die Daten anderer Nutzer ausspähen. Von daher sollte man persönliche Dinge nie über offene Netzwerke tätigen.
Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen – eine hundertprozentige Sicherheit bekommt man nie.




Niederschlagswahrscheinlichkeit: 












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