
Das erste Mal richtete die Deutsche Kammerphilharmonie den „Sommer in Lesmona“ 1995 aus, seither lockt das Festival jedes Jahr etwa 10.000 Besucher in Knoops Park in Burglesum.
Die Idee für das Open-Air-Konzert entstand bei einer Reise der Deutschen Kammerphilharmoniker durch die USA. Dort lernten die Musiker das Tanglewood-Festival in Massachussetts kennen und wollten eine ähnliche Veranstaltung auch in Bremen etablieren: Die Idee zu „Sommer in Lesmona“ war geboren.
Der Titel und Rahmen der Veranstaltung geht zurück auf einen Roman der Bremer Schriftstellerin Magda Pauli (1875-1970). Unter dem Pseudonym Marga Berck veröffentlichte sie 1951 einen Briefwechsel mit ihrer Cousine Bertha über ihre Liebe zu ihrem britischen Cousin Percy. Die Ereignisse aus „Sommer in Lesmona“ spielen in St. Magnus.Die Deutschen Kammerphilharmoniker wählten den dortigen Knoops-Park als Kulisse für das Bremer Klassikfestival.
Das erste Konzert leitete der estnische Dirigent Paavo Järvi. „Das Festival wurde von Anfang an gut angenommen. Es war einfach ungewöhnlich, Klassik unter freiem Himmel und nicht im Konzerthaus zu hören“, sagt Andrea Katzmarczyk, Pressesprecherin der Deutschen Kammerphilharmonie. „Im ersten Jahr wurde ein typisches klassisches Konzert gespielt, das hat sich über die Zeit verändert. Das Festival ist leichter und luftiger geworden. So wie es auch zum Sommer passt.“
Auch das Programm von „Sommer in Lesmona“ wurde über die Jahre immer weiter modifiziert. Hinzugekommen sind ein Programm für Kinder und ein Musikwettbewerb. „Damit sprechen wir nicht nur den typischen Klassikhörer an, sondern ein viel breiteres Publikum“, sagt Katzmarczyk. Mittlerweile kommen nach Angaben der Kammerphilharmonie Besucher aus ganz Deutschland, um bei klassischer Musik zu picknicken. (ach)






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