
Mehr Geld für Kitas: 580 Millionen Euro verteilt der Bund an die Länder.
Nach Mitteilung des Bundesfamilienministeriums sieht der Plan vor, dass für die Länder ein fester Zeitraum zum Abruf des Geldes festgelegt wird. Werden die Gelder in diesem Zeitraum nicht abgerufen, sollen die Mittel auf Länder verteilt werden, in denen der Bedarf besonders hoch sei. „Damit wird sichergestellt, dass die Bundesgelder wirklich bedarfsgerecht für zusätzliche Betreuungsplätze eingesetzt werden“, erklärte gestern der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Lutz Stroppe gegenüber Medien.
Noch steht offenbar nicht fest, für wie viele Monate alle Länder gleichberechtigt Geld beantragen können. Ab August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren in Kraft. Laut Schätzungen des Bundesfamilienministeriums werden bis dahin 780 000 Plätze für Kinder unter drei Jahren benötigt. Rund 160 000 Plätze fehlen jedoch noch. Die zusätzlichen finanziellen Mittel werden für rund 30 000 Plätze reichen.
„Wir begrüßen die Einigung, die sich abzeichnet und tragen sie mit“, betonte gestern Bernd Schneider, Sprecher der Bremer Sozialbehörde. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder halte sich damit an die vereinbarten Absprachen.





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