
Allerdings seien Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders häufig auch von Armut bedroht. Und diese Kombination führe meist zu einem geringeren Erfolg im Bildungssystem.
Auch der Bildungsbericht belegt das: In Ortsteilen, in denen der Anteil der Hartz IV-Empfänger höher ist als der Durchschnitt, schneiden die Schüler bei den relevanten Bildungskennzahlen ungünstiger ab.
Im Landesdurchschnitt haben 32,9 Prozent der Schüler laut Studie einen Migrationshintergrund. Dabei sind die Regionalen Unterschiede groß. So liegt in 40 der 156 betrachteten Schulen des Landes der Migrationsanteil über 50 Prozent. Ebenfalls in 40 Schulen liegt er jedoch bei unter 20 Prozent.
Der Bildungsbericht  liefert erstmals differenziertes Zahlenmaterial zum Zusammenhang von sozialer Herkunft, Migration und Schulerfolg. Die Ergebnisse sollen Grundlage für den Entwicklungsplan Migration und Bildung sein. Ein Unterausschuss der Bildungsdeputation soll diesen Plan nun erarbeiten. Jürgens-Pieper rechnet für das Jahr 2013 mit der Fertigstellung.
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