
Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD).
Bremen hat sich trotz knapper Kassen viele große Veränderungen im Schulsystem auf einmal vorgenommen: Schulreform, Inklusion und Ganztagsschulen stehen auf dem Programm. "Wir müssen in einen Dialog mit Lehrern, Eltern, Schülern, Gewerkschaften und Personalrat treten und darüber sprechen, ob wir ein strukturelles Defizit im Bildungshaushalt haben", sagte Böhrnsen gestern im Gespräch mit dieser Zeitung. Möglicherweise sei beim Umbau des Schulsystems nachzusteuern – sofern Bremen sich das leisten könne.
Alternativ müssten manche Schulprojekte eventuell zeitlich gestreckt werden, sagte Böhrnsen. Der Bürgermeister stellte einen langsameren Ausbau der Ganztagsschulen zur Debatte. Diskutiert werde außerdem, ob jede Oberschule ihre eigene Oberstufe haben muss, oder ob sich auch mehrere Schulen eine Oberstufe teilen könnten.
Die CDU-Bürgerschaftsfraktion begrüßte, dass sich Böhrnsen nun stärker persönlich einschalten wolle – auch wenn dies viel zu spät geschehe: "Da kann ich nur sagen: Guten Morgen, Herr Böhrnsen", sagte Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der Fraktion. Die Landesregierung verfolge im Schulbereich zwar weitgehend die richtigen Ziele, habe sich aber mit ihren vielen, gleichzeitig laufenden Reformen verhoben, so vom Bruch: "Die Koalition hat ihre Möglichkeiten offenbar maßlos überschätzt."
Besonders kritisierte vom Bruch, dass die Inklusion – der gemeinsame Unterricht für Kinder mit und ohne Behinderung – mit den dafür vorgesehenen Mitteln nicht seriös umgesetzt werden könne. "Die Akzeptanz der Inklusion leidet darunter, dass die Umsetzung nicht mit ausreichend Ressourcen hinterlegt ist", sagte er. Wenn nicht alles gleichzeitig leistbar sei, müsse man darüber nachdenken, Inklusion langsamer, aber dafür seriöser umzusetzen.
Dass sich der Bürgermeister nun ohne Renate Jürgens-Pieper in die Gespräche mit Schülern, Eltern und Lehrern begeben will, wertet man in der CDU als indirekte Kritik an der Bildungssenatorin. "Dadurch bestätigt der Bürgermeister indirekt, dass die Kommunikation der Senatorin mit den Schülern mangelhaft war", so vom Bruch. Böhrnsen unterstelle durch sein Gesprächsangebot zu Recht, dass die Senatorin nicht mehr das Vertrauen von Eltern und Schülern genieße. Die CDU hat den Rücktritt von Jürgens-Pieper gefordert und fühlt sich darin jetzt bestätigt.
Böhrnsen widersprach jedoch der Einschätzung, die Senatorin habe bei ihm an Rückhalt verloren. "Ich habe Vertrauen in Renate Jürgens-Pieper, dass sie in dieser schwierigen Situation schon die Weichen zu stellen weiß", betonte er. Sie sei Herausforderungen mit aller Kraft angegangen. "Es kommt darauf an, sie bei ihren Anstrengungen nicht allein zu lassen – und deshalb stehe ich auch an ihrer Seite." Ins Gespräch mit Schülern und Eltern will er dennoch alleine gehen, um "eine besondere Atmosphäre" zu schaffen. Das habe er zuvor mit Jürgens-Pieper abgesprochen.
Ende Juli war ein Treffen der Senatorin mit protestierenden Schülern geplatzt. Sie fühlte sich offenbar bedroht, verschwand durch einen Hinterausgang und verließ im Polizeiwagen das Schulgelände. Ein neues Treffen wurde kurzfristig organisiert.
Der Bürgermeister bestritt, dass er sich erst jetzt stärker einschaltet. "Ich habe schon immer mit Eltern und Schülern gesprochen." Er wolle in einer zentralen Frage seinen Beitrag leisten. "Ich war ein aufmüpfiger Schüler und habe früher selbst vor dem Rathaus demonstriert", sagte Böhrnsen. "Wir wollten, dass man mit uns redet." Wollte er damals nur reden? Böhrnsen: "Natürlich wollte ich auch gewinnen."





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Das größte Defizit in der Bremer Bildungspolitik hat einen Namen: Renate Jürgens-Pieper.
Der Bürgermeister bestritt, dass er sich erst jetzt stärker einschaltet. "Ich habe schon immer mit Eltern und Schülern gesprochen." Er wolle in einer zentralen Frage seinen Beitrag leisten. "Ich war ein aufmüpfiger Schüler und habe früher selbst vor dem Rathaus demonstriert", sagte Böhrnsen. "Wir wollten, dass man mit uns redet." Wollte er damals nur reden? Böhrnsen: "Natürlich wollte ich auch gewinnen." Den ersten Kommentar gebe ich nicht wieder! Wozu? Er gibt die Dinge wieder worüber man kotzen möchte! Dieser Bürgermeister arbeitet wie eine Schnecke und verzieht sich in sein Häuschen (Rathaus) um ja nicht mit Eiern, oder Tomaten beworfen zu werden! Dann wäre sowas, für jemanden der durch Zufall mal den Ersatzbundespräsidenten spielen durfte, sofort an die Presse gekommen. Oh wie peinlich! Jetzt, nachdem schon wieder Gras über diese peinliche Situation ( Lehrermangel, schlechte Bildungspolitik) gewachsen ist, kommt Herr Böhrnsen mit diesem Angebot alles durch Gespräche wieder bereinigen zu können! Alle sind jetzt in den Ferien, oder die Eltern machen Urlaub. Dieser Bürgermeister ist ein Feigling und schickt andere ins Feuer. Und wenn sich alles beruhigt hat kommt er hinter der Mauer hervor. Sowas nenne ich Charakterschwäche und wenn jemand so seinen Job verrichtet hat er auch keine Zivilcourage. Diese Gespräche werden eine Farce sein, da sie nichts bewirken können. Das weiß dieser Bürgermeister auch. Warum versucht er jetzt noch die Öffentlichkeit zu belügen? Bremens Finanzsituation ist so miserabel das man nichts schön reden kann. Ansonsten würde man mehr Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, oder Beamte einstellen. Die Kasse ist leer und die Schulden werden auch immer mehr. Warum wartet das Land Bremen wohl wieder auf Gelder aus Finanzausgleich der Bundesländer? Herr Böhrnsen hat dieses doch schon zur Genüge in der Presse mitgeteilt. Hier widerspricht sich vieles. Aber Ehrlichkeit ist eine Frage des Charakters. Und der scheint abhanden gekommen zu sein!
Der Bürgermeister bestritt, dass er sich erst jetzt stärker einschaltet. "Ich habe schon immer mit Eltern und Schülern gesprochen." Er wolle in einer zentralen Frage seinen Beitrag leisten. "Ich war ein aufmüpfiger Schüler und habe früher selbst vor dem Rathaus demonstriert", sagte Böhrnsen. "Wir wollten, dass man mit uns redet." Wollte er damals nur reden? Böhrnsen: "Natürlich wollte ich auch gewinnen." Den ersten Kommentar gebe ich nicht wieder! Wozu? Er gibt die Dinge wieder worüber man kotzen möchte! Dieser Bürgermeister arbeitet wie eine Schnecke und verzieht sich in sein Häuschen (Rathaus) um ja nicht mit Eiern, oder Tomaten beworfen zu werden! Dann wäre sowas, für jemanden der durch Zufall mal den Ersatzbundespräsidenten spielen durfte, sofort an die Presse gekommen. Oh wie peinlich! Jetzt, nachdem schon wieder Gras über diese peinliche Situation ( Lehrermangel, schlechte Bildungspolitik) gewachsen ist, kommt Herr Böhrnsen mit diesem Angebot alles durch Gespräche wieder bereinigen zu können! Alle sind jetzt in den Ferien, oder die Eltern machen Urlaub. Dieser Bürgermeister ist ein Feigling und schickt andere ins Feuer. Und wenn sich alles beruhigt hat kommt er hinter der Mauer hervor. Sowas nenne ich Charakterschwäche und wenn jemand so seinen Job verrichtet hat er auch keine Zivilcourage. Diese Gespräche werden eine Farce sein, da sie nichts bewirken können. Das weiß dieser Bürgermeister auch. Warum versucht er jetzt noch die Öffentlichkeit zu belügen? Bremens Finanzsituation ist so miserabel das man nichts schön reden kann. Ansonsten würde man mehr Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, oder Beamte einstellen. Die Kasse ist leer und die Schulden werden auch immer mehr. Warum wartet das Land Bremen wohl wieder auf Gelder aus Finanzausgleich der Bundesländer? Herr Böhrnsen hat dieses doch schon zur Genüge in der Presse mitgeteilt. Hier widerspricht sich vieles. Aber Ehrlichkeit ist eine Frage des Charakters. Und der scheint abhanden gekommen zu sein!
Den ersten Kommentar gebe ich nicht wieder! Wozu? Er gibt die Dinge wieder worüber man kotzen möchte! Dieser Bürgermeister arbeitet wie eine Schnecke und verzieht sich in sein Häuschen (Rathaus) um ja nicht mit Eiern, oder Tomaten beworfen zu werden! Dann wäre so etwas, für jemanden der durch Zufall mal den Ersatzbundespräsidenten spielen durfte, sofort an die Presse gekommen. Oh wie peinlich! Jetzt, nachdem schon wieder Gras über diese peinliche Situation (Lehrermangel, schlechte Bildungspolitik) gewachsen ist, kommt Herr Böhrnsen mit diesem Angebot alles durch Gespräche wieder bereinigen zu können! Alle sind jetzt in den Ferien, oder die Eltern machen Urlaub. Dieser Bürgermeister ist ein Feigling und schickt andere ins Feuer. Und wenn sich alles beruhigt hat kommt er hinter der Mauer hervor. So was nenne ich Charakterschwäche und wenn jemand so seinen Job verrichtet hat er auch keine Zivilcourage. Diese Gespräche werden eine Farce sein, da sie nichts bewirken können. Das weiß dieser Bürgermeister auch. Warum versucht er jetzt noch die Öffentlichkeit zu belügen? Bremens Finanzsituation ist so miserabel das man nichts schön reden kann. Ansonsten würde man mehr Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, oder Beamte einstellen. Die Kasse ist leer und die Schulden werden auch immer mehr. Warum wartet das Land Bremen wohl wieder auf Gelder aus dem Finanzausgleich der Bundesländer die viel mehr Steuergelder einnehmen als Bremen? Herr Böhrnsen hat dieses doch schon zur Genüge in der Presse mitgeteilt. Hier widerspricht sich vieles. Aber Ehrlichkeit ist eine Frage des Charakters. Und der ist nicht vorhanden!
Jetzt müssen Gespräche geführt werden, die wesentliche Änderungen zur Folge haben müssen. Wie Herr Böhrnsen wollen wir nicht nur, dass mit uns geredet wird. Auch wir wollen gewinnen bzw. die Bildung soll gewinnen. Wir brauchen mehr Geld für gute Schule, notwendige Kurskorrekturen und wesentlich mehr Transparenz und Demokratie bei den Entscheidungen!
Harry Eisenach, GEW-Stadtverbandssprecher
Egal wie er sich verhält, den Nörglern ist es nie Recht,Wer JB ein wenig kennt, dann weiß man, dass er klallhart argumentieren kann. Und mir gefällt seine Bescheidenheit. Er muss nicht immer im Vordergrund stehen und fordert den Einsatz seiner Senatoren. Mit Schnecke hat das nichts zu tun.