
Der CDU-Antrag zum Verbot von sogenannten Legal Highs soll voraussichtlich im Juni im Landtag debattiert werden. Die CDU regt damit auch an, den Verkauf durch schärfere Kontrollen zu unterbinden.
„Wir wollen insbesondere Jugendliche schützen, die über das Internet besonders leicht an die Drogen herankommen und abhängig werden können“, sagt Wilhelm Hinners, innenpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.
Wie man effizienter gegen diese Schwemme neuer Drogenpräparate vorgehen kann, damit beschäftigt sich auch der 35. Bundesdrogenkongress. Noch bis Mittwoch informieren sich rund 200 Fachkräfte in Bremen über neue Herausforderungen der Suchtprävention und -hilfe.
Bei den sogenannten Legal Highs handelt es sich um chemische Designerdrogen, die meist übers Internet vertrieben werden. „Von diesen Drogenkommen immer mehr nach“, warnt Thomas Bader, Vorsitzender des Fachverbands Drogen- und Suchthilfe, der den Kongress organisiert.Das Hauptproblem: Sie sind legal. Denn wenn bestimmte Stoffe mit berauschender Wirkung minimal in ihrer chemischen Struktur verändert werden, bleibt zwar die Wirkung gleich, aber der Stoff ist nicht mehr verboten. (yvo)





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